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Kinder-Vorstellung abgebrochen: Religionspolizisten stoppen "unislamische" Schlümpfe

Kinder-Vorstellung abgebrochen

Religionspolizisten stoppen "unislamische" Schlümpfe

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    Die saudi-arabische Religionspolizei hat ein neues Feindbild: die Schlümpfe.
    Die saudi-arabische Religionspolizei hat ein neues Feindbild: die Schlümpfe. Foto: dpa, Symbolbild

    Hierzulande werden die blauen Kerlchen seit Generationen geschätzt, in Saudi-Arabien ist das hingegen nicht der Fall. Die dortige islamische Religionspolizei hat ein neues Feindbild: die Schlümpfe. In der Stadt Taif beendete sie eine Kinder-Show mit den niedlichen Nervensägen am Sonntagabend nach der Hälfte der Vorstellung, weil dabei "unerlaubte Musik" gespielt worden war. Damit stoppten sie die Darbietung von Kinder im Grundschulalter, die in Schlumpf-Kostümen auf der Bühne spielten.

    Kinder protestierten nach der Anti-Schlumpf-Aktion lauthals

    Die saudische Zeitung Al-Sharq berichtete am Montag, dass die Anti-Schlumpf-Aktion des Beamten der Behörde für die Förderung der Tugend und die Vermeidung des Lasters bei den mehr als 2000 kleinen Zuschauern gar nicht gut ankam. Die Kinder, die sich um ihren Spaß betrogen fühlten, protestierten nach Angaben der Zeitung lauthals.

    Es ist in Saudi-Arabien zwar nicht offiziell verboten, Musik zu hören. Viele Saudis halten Musik jedoch generell für "unislamisch". Die Religionspolizei hat in Saudi-Arabien die Aufgabe, die Bürger zu einer frommen Lebensführung anzuhalten. Dazu gehört die Aufforderung, zum Gebet in die Moschee zu gehen. dpa

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