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USA: Tornado verwüstet Oklahoma-City - Mindestens 91 Tote

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Tornado verwüstet Oklahoma-City - Mindestens 91 Tote

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    This aerial photo shows the remains of houses in Moore, Okla., following a tornado Monday, May 20, 2013. A tornado roared through the Oklahoma City suburbs Monday, flattening entire neighborhoods, setting buildings on fire and landing a direct blow on an elementary school. (AP/dpa Photo/Steve Gooch) +++(c) dpa - Bildfunk+++
    This aerial photo shows the remains of houses in Moore, Okla., following a tornado Monday, May 20, 2013. A tornado roared through the Oklahoma City suburbs Monday, flattening entire neighborhoods, setting buildings on fire and landing a direct blow on an elementary school. (AP/dpa Photo/Steve Gooch) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Steve Gooch

    Tödliche Verwüstung in Oklahoma: Ein verheerender Tornado hat in dem US-Bundesstaat mindestens 91 Menschen in den Tod gerissen. Mehr als 230 Menschen seien verletzt worden, berichtete der Lokalsender KFOR-TV unter Berufung auf Behörden. Die Suche nach Vermissten dauerte bei Anbruch der Nacht an. Die Opferzahlen könnten noch steigen, hieß es.

    Oklahoma: Suche nach Überlebenden läuft

    In einer Vorstadt von Oklahoma-City wurde eine Grundschule dem Erdboden gleichgemacht. Rettungskräfte suchten mit bloßen Händen nach Überlebenden. Unter den Trümmern wurden weitere Leichen befürchtet. Zahlreiche Kinder wurden zunächst vermisst. Einige hätten sich an sichere Zufluchtsorte retten können, berichtete der Sender CNN. Unter den 91 Toten seien 20 Kinder, bestätigten die Behörden.

    Der Tornado hinterließ außerhalb von Oklahoma City eine mehr als drei Kilometer breite Schneise der Verwüstung. Mehr als 300 Häuser seien zerstört worden, hieß es. "Genau wie in dem Katastrophenfilm 'Twister'", beschrieb ein Augenzeuge dem Sender CNN das Wirbelsturm- Chaos. Eine Frau erzählte, dass von ihrem Haus nur eine Wand stehen geblieben sei. "Alles andere ist weg", sagte sie unter Tränen. Auch ihr Auto sei weggewirbelt worden.

    Tornado zerstört Oklahoma - Obama verspricht Unterstützung

    Fernsehbilder zeigten die völlig zerstörte Plaza Tower Grundschule in der Vorstadt Moore. Auch das einzige Krankenhaus in Moore wurde schwer beschädigt. Der Tornado riss Teile des zweiten Stockwerks und des Dachs mit sich. 30 Patienten mussten in ein anderes Krankenhaus verlegt werden, berichtete der Sender FOX.

    Präsident Barack Obama versprach Unterstützung aus Washington. Die Bundesregierung werde alle nötige Hilfe leisten, sagte Obama Gouverneurin Mary Fallin nach Angaben des Weißen Hauses in einem Telefongespräch zu.

    Nach Tornado: Notlager eingerichtet

    Kurz erklärt: Taifune, Hurrikane, Tornados

    Wirbelstürme bedrohen jedes Jahr ganze Länder, töten Menschen und richten Milliardenschäden an. Was Sie über Taifune, Hurrikanes, Tornados und Zyklone wissen müssen:

    Grundsätzlich sind Taifune, Hurrikane und Zyklone das gleiche, nämlich Wirbelstürme. Der Name hängt von der Region ab, in der sich das Naturspektakel ereignet.

    Von einem Hurrikan spricht man, wenn der Wirbelsturm im Atlantik oder im Nordpazifik auftritt. Hurrikane drehen sich wie Taifune gegen den Uhrzeigersinn.

    Mit dem Begriff Zyklon liegt man richtig, wenn der tropische Wirbelsturm im Indischen Ozean oder in der Südsee auftritt. Zyklone drehen sich im Urzeigersinn.

    Taifun ist die korrekte Bezeichnung für einen Wirbelsturm im nordwestlichen Bereich des Pazifiks - etwa bei Japan.

    Ein Tornado, in den USA auch Twister genannt, ist ein eher kleinräumiger Luftwirbel. Man spricht dabei auch von Windhose oder Wasserhose. Auch Tornados können eine verheerende Wucht gewinnen.

    Typisch für Wirbelstürme ist das sogenannte Auge in der Mitte. Dabei handelt es sich um eine windfreie Zone im Zentrum des Sturms.

    Wer mehr wissen will: Auf den Internetseiten des National Hurrikane Centers (http://www.nhc.noaa.gov/) lassen sich Wirbelstürme auf der ganzen Welt verfolgen. Sie werden dort auf animierten Karten angezeigt.

    Selbst erfahrene Retter äußersten sich schockiert über das Ausmaß der Zerstörung. "Es ist absolut furchtbar", meinte ein Rote-Kreuz-Helfer. Das Rote Kreuz richte unter anderem in Kirchen Notlager für Obdachlose ein.

    Zwar hatten Meteorologen Unwetter für den Montag vorausgesagt. Aber es habe lediglich eine extrem kurze Vorwarnzeit von wenigen Minuten vor dem Durchzug des Tornados gegeben, hieß es. Der Wetterbehörde zufolge zog der Wirbelsturm rund 40 Minuten auf einer Länge von etwa 30 Kilometern über den Boden hinweg.

    Der bisher schwerste Tornado in Oklahoma hatte 1999 dieselbe Region schwer verwüstet. Damals kamen 36 Menschen ums Leben, mehr als 8000 Gebäude wurde beschädigt. dpa

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