Wer sich mindestens einmal pro Jahr beim Zahnarzt röntgen lässt, erhöht die Tumorgefahr in seinem Körper.

Röntgen beim Zahnarzt kann Tumorgefahr erhöhen: Die Zeitung Cancer, die von der US-amerikanischen Krebsgesellschaft herausgegeben wird, hat am Dienstag eine Studie veröffentlicht, die die Daten von fast 1500 Meningiom-Patienten auswertete.
Demnach liegt bei Patienten, denen mindestens einmal jährlich die Zähne geröntgt wurden, die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Hirntumor um 1,4 Mal bis dreimal höher als bei Vergleichspersonen ohne regelmäßige Röntgenaufnahmen.
Studienleiterin Elizabeth Claus von der Universität Yale zufolge ist die höhere Tumorgefahr je nach Art der Röntgenaufnahmen und dem Alter der Betroffenen unterschiedlich. Insgesamt werde durch die Studie aber unterstrichen, dass mit Röntgenaufnahmen auch beim Zahnarzt verantwortlich umgegangen werden müsse.
Laut den Richtlinien der US-Zahngesellschaft soll bei Kindern mindestens einmal alle zwei Jahre eine Röntgenaufnahme von den Zähnen gemacht werden, bei Erwachsenen alle zwei oder drei Jahre. (afp, AZ)
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