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Film "Der Diktator": Sacha Baron Cohen fordert Schutz für Diktatoren

Film "Der Diktator"

Sacha Baron Cohen fordert Schutz für Diktatoren

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    Der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen trat bereits bei der Oskar-Verleihung als «Der Diktator» auf.
    Der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen trat bereits bei der Oskar-Verleihung als «Der Diktator» auf. Foto: dpa

    Schauspieler Sacha Baron Cohen alias "Der Diktator" hat Schutz für eine bedrohte Art gefordert: Diktatoren. "Diese Führer leiden unter täglicher Schikanierung und Diskriminierung, und das nur wegen Unterdrückung, Plünderung und ein wenig Völkermord", sagte der Komiker in einer fingierten Pressekonferenz.

    Auftritt in Gaddafi-Gedächtnisuniform

    Als "General-Admiral Aladeen" trat er in New York in Gaddafi-Gedächtnisuniform auf. Der mit "Borat" und "Brüno" bekanntgewordene Engländer wirbt gerade für seinen neuesten Film "Der Diktator", in dem er einen nahöstlichen Potentaten spielt, der ständig Todesurteile verhängt und Israel ausradieren will.

    "Wir Diktatoren sind arm dran", klagte Baron Cohen in Operettenuniform und mit kurzberockten Leibwächterinnen an der Seite. "So viele meiner Freunde sind tot: Saddam, Kim Jong Il, Gaddafi. Und mein Freund Mahmud Ahmadinedschad kann sich nicht einmal eine Krawatte leisten." Zudem werde sein Land, das fiktive Wadiya, ungerecht behandelt: "Bei uns nennt Ihr es Völkermord, bei Euch Rechtssystem des Staates Texas." Dabei hätten in seiner Heimat die Frauen die gleichen Rechte wie die Männer: "Gar keine!"

    Cohen als Diktator: "Deutschland war immer sehr inspirierend"

    Auf der sogenannten Pressekonferenz waren mehr als 100 Journalisten aus aller Welt. "Der Diktator" beantwortete aber nur Fragen, die zuvor von seinem Team an Journalisten verteilt worden waren. Baron Cohen pries als arabischer Potentat jeweils aus seiner Sicht die Vorzüge der einzelnen Länder: "Holland? Schön flach, kann man gut einmarschieren!" Einer Journalistin aus Südafrika sagte er, ihr Land habe "eine gute Geschichte" und einer Russin gratulierte er zu Präsident Wladimir Putin, "auch ein sehr profesioneller Diktator". Und einem deutschen Journalisten sagte "General-Admiral Aladeen", er möge dessen Land: "Deutschland war immer sehr inspirierend." AZ, dpa

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