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03. Februar 2012 16:58 Uhr

Heiligenhaus

Schlafzimmer mit Döner-Grill geheizt: Paar im Krankenhaus

Deutschland friert ein: Um selbst nicht den Kältetod zu erleiden, hat ein Paar in Heiligenhaus sein Schlafzimmer mit einem Döner-Grill geheizt. Und wäre dabei fast gestorben.

Deutschland friert ein: Um selbst nicht den Kältetod zu erleiden, hat ein Paar in Heiligenhaus sein Schlafzimmer mit einem Döner-Grill geheizt. Und wäre dabei fast gestorben (Symbolbild).
Foto: dpa

Mit einem propangasbetriebenen Döner-Grill hat ein Paar im nordrhein-westfälischen Heiligenhaus bei strengem Nachtfrost für angenehme Temperaturen im Schlafzimmer sorgen wollen - und dabei fast das Leben verloren.

Kohlenmonoxid-Werte steigen massiv an

Der 64-jährige Hausbewohner hatte den Grill mit offenen Flammen in der Nacht zum Donnerstag als Zusatzheizung in Betrieb genommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Daraufhin stiegen im Schlafzimmer des Mannes und seiner 39-jährigen Lebensgefährtin in den folgenden Stunden die Kohlenmonoxid-Werte massiv an.

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Ungewohnt schwindelig

Entsprechend fühlte sich der 64-Jährige nach dem Aufstehen am Donnerstagmorgen ungewohnt schwindelig. Er ging jedoch zur Arbeit und wurde erst stutzig, als seine Lebensgefährtin nicht wie verabredet am späten Vormittag ebenfalls zur Arbeit erschien. Von dem Mann alarmierte Rettungskräfte fanden die Frau wenig später nahezu besinnungslos in ihrem Bett. Sie wurde mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge nicht. (afp, AZ)

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