Viele Schwimmhilfen für Kinder sind entweder nicht sicher oder mit Schadstoffen belastet. Darauf macht die Stiftung Warentest aufmerksam.

Das fand die Stiftung Warentest bei der Untersuchung von 20 Schwimmhilfen heraus. Nur ein Paar Schwimmflügel im Test war zugleich sicher, erhielt bei der Schadstoffprüfung ein «Sehr gut» und war auch richtig gekennzeichnet, wie die Zeitschrift «test» in ihrer Juli-Ausgabe berichtet.
Bei der Sicherheit am schlechtesten schneiden den Angaben zufolge die Baby-Schwimmsitze ab: Drei von vier fielen mit «mangelhaft» durch. Ein Schwimmsitz hätte laut Stiftung Warentest wegen erheblicher Sicherheitsmängel gar nicht in den Handel gelangen dürfen. Der Verkauf wurde demnach durch die zuständige Aufsichtsbehörde inzwischen gestoppt.
Die meisten anderen Produkte sind zwar sicher. Mehr als ein Drittel der getesteten Produkte ist laut «test» aber stark mit Schadstoffen wie Weichmachern belastet. Dies betreffe vor allem die Brust- und Rückenschwimmhilfen aus Kunststoff oder Schaumstoff.
Eltern sollten zuallererst auf die Kennzeichnung EN 13138 achten, raten die Verbraucherexperten. Nur solche Schwimmhilfen entsprechen den strengen europäischen Sicherheitsnormen. Vier der getesteten Produkte hielten diese Anforderungen nicht ein. afp
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