Weihnachtszeit ist Reisezeit: Doch auf dem Weg in Richtung Skiurlaub geht es Autofahrern an den Geldbeutel - schon allein, wenn man den Wagen falsch belädt.

Weihnachtszeit ist Reisezeit: Doch auf dem Weg in Richtung Skiurlaub geht es Autofahrern an den Geldbeutel. Wer zu schnell ist oder den Wagen falsch belädt, muss zahlen - und bekommt Punkte in Flensburg.
Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür, für viele heißt das: ab in den (Ski-) Urlaub. Doch Vorsicht. Wer auf dem Weg dorthin nicht aufpasst, ist schnell jede Menge Geld los. Und erhöht seinen Punktestand bei der Verkehrssünderkartei in Flensburg.
Der Auto Club Europa (ACE) listet auf seiner Homepage einen Bußgeldkatalog auf, der alle möglichen Vergehen im Straßenverkehr enthält. Von A wie Achs- und Anhängerlast bis W wie Wechsellicht- und Dauerlichtzeichen.
Auffällig: Vor allem unsachgemäß verstaute Ladung, beispielsweise von Ski auf dem Autodach, kann unangenehme Konsequenzen haben. So sind bei Ladung oder Ladeeinrichtung, die "nicht verkehrssicher verstaut oder gegen Herabfallen nicht besonders gesichert" ist, drei Punkte in Flensburg möglich. 50 Euro Bußgeld kämen hinzu.
Zwei Punkte und 40 Euro können fällig werden, wer sein liegen gebliebenes Fahrzeug nicht ausreichend sichert und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Besondere Vorsicht sollten Autofahrer in Schneegebieten walten lassen. Hier sieht der Bußgeldkatalog saftige Punktstrafen vor. Wer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei Sichtweite unter 50 Meter überschreitet, riskiert 80 Euro Bußgeld und drei Punkte. Wer dasselbe mit einem Fahrzeug über 7,5 Tonnen macht, dem drohen bis zu 240 Euro, vier Punkte und einem Monat Fahrverbot. (AZ, ddp)
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