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Ernährung
09.04.2013

Studie warnt vor "Fettverbrenner" L-Carnitin

 Da bleibt einem der Bissen im Halse stecken: nun ist erwiesen, warum übermäßiger Fleischkonsum das Herzinfarktrisiko erhöht.
Foto: Ralf Lienert

Vor übermäßigem Fleischverzehr wird seit jeher gewarnt. Forscher zeigen nun auf, dass L-Carnitin, ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, eine Ursache für Gefäßerkrankungen ist.

In Sachen L-Carnitin tritt nun eine neue Lehrmeinung auf. Viele Menschen waren bisher von den positiven Aspekten des Moleküls überzeugt. So gilt es als "Fettverbenner", ist wichtig für den Energiestoffwechsel tierischer und pflanzlicher Zellen. Der menschliche Körper stellt das Carnitin zum Teil auch selbst her. Doch gerade Sportler schwören auf den Verzehr von Steaks, um durch die zusätzliche Einnahme der Substanz eine Leistungsförderung auf den aeroben und anaeroben Stoffwechsel in der Muskulatur zu erzielen. Damit dürfte bald Schluss sein: Nicht nur, dass keine fulminanten Effekte, beispielsweise bei der Laufleistung von Athleten, festzustellen sind - die Forschung belegt, dass L-Carnitin das Herzinfarktsrisiko erhöhen kann.

Risiko: Arterienverkalkung

Eine Gruppe von Ernährungswissenschaftlern um Robert Koeth von der Cleveland Clinic in Ohio präsentiert im Fachmagazin "Nature Medicine" dafür eine Erklärung: L-Carnitin, gerade in rotem Fleisch wie Lamm, Kalb und Wild enthalten, wird demzufolge von im Darm lebenden Bakterien in eine Substanz umgewandelt, die die Arterienverkalkung fördert: Trimethylamin-N-oxid (TMAO). Verschiedene Experimente, durchgeführt an Menschen und auch Mäusen, stützen die Annahme.

Dann, wenn jemand regelmäßig Fleisch ist, wird TMAO in viel größeren Mengen produziert als bei gelegentlichen Fleischessern, stellten die US-Forscher fest. Denn Voraussetzung für die Bildung von TMAO sind entsprechende Mikroben in der Darmflora. Wer viel Fleisch isst, erzieht seine Darmflora sozusagen zur TMAO-Produktion. Eine vegane oder vegetarische Lebensweise gilt daher grundsätzlich als erstrebenswert. In den Versuchsgruppen waren regelmäßige Fleischesser, Veganer, Vegetarier sowie Fleischesser, deren Darmflora durch eine Antibiotika-Behandlung reduziert war.

Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln

Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln rufen die Wissenschaftler zu besonderer Vorsicht auf: L-Carnitin wird nämlich gerne in Form von Kapseln und Pulver, die wie erwähnt die Fettverbrennung ankurbeln sollen, konsumiert. Diese Mittel können Herzkreislauferkrankungen genauso begünstigen wie eine ungesunde, fleischlastige Ernährung. In der Studien heißt es: "Große Mengen eingenommenes L-Carnitin könnten unter bestimmten Bedingungen dazu führen, dass die Darmflora mehr TMAO produzieren kann und somit Arteriosklerose fördern". Von einem übermäßigen Carnitin-Konsum rät die Forschungsgruppe deshalb dringend ab.

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