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21. März 2010 22:51 Uhr

TV-Kritik

Tatort "Kaltes Herz": Es gab schon Besseres aus Köln

Was ist bloß los in Köln: Ganz Deutschland schüttelt den Kopf über die U-Bahn-Posse, der 1.FC taumelt der Abstiegszone entgegen - und der Tatort aus Köln ist auch nicht mehr das, was er mal war, meint Norbert Staub

Dietmar Baer (v.l.) als Hauptkommissar Freddy Schenk, Tessa Mittelstaedt als Franziska Luettgenjohann und Klaus J. Behrendt als Hauptkommissar Max Ballauf im Tatort aus Köln. Bild: ae/nid
Foto: ae/nid

Was ist bloß los in Köln: Ganz Deutschland schüttelt den Kopf über die U-Bahn-Posse, der 1.FC taumelt der Abstiegszone entgegen - und der Tatort aus Köln ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Ein Mitarbeiter des Jugendamts liegt erstochen in einer verwahrlosten Sozialwohnung. Die junge Mutter, die dort lebt, kommt nach einer Kneipentour in der Früh nach Hause und findet die Ermittler vor. Und vermisst ihre vierjährige Tochter, die sie einfach zu Hause alleine gelassen hat.

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Verwahrloste Kinder, überforderte Eltern, hilflose Jugendamts-Mitarbeiter - es ist schwere Kost,, die der Kölner Tatort bietet. Umso weniger passt das Happy-End des Films. Und der bemitleidenswerte Jugendamts-Mitarbeiter drängt sich derart penetrant in die Handlung, dass schnell klar wird, dass er hinter dem Mord an seinem Kollegen steckt.

Normalerweise gehören die Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) zur Spitzenklasse des Tatort-Personals. Doch der Krimi "Kaltes Herz" war einer ihrer schwächeren. Insgesamt ein eher enttäuschender Tatort - vor allem für Fans der beiden Kölner Ermittler. Norbert Staub

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