Donnerstag, 18. Dezember 2014

06. Februar 2013 12:50 Uhr

"Produzentenstudie 2012"

"Tatort" wird aus Geldmangel mehr und mehr zum Kammerspiel

Weniger Geld, weniger Drehtage, weniger Stunts: Der Kostendruck bei den Öffentlich-Rechtlichen hat laut einer Untersuchung spürbare Auswirkungen auf den ARD-Klassiker "Tatort".

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Der "Tatort" wird aus Geldmangel mehr und mehr zum Kammerspiel.
Foto: dpa/WDR

"Tatort" wird aus Geldmangel mehr und mehr zum Kammerspiel: Wie die "Produzentenstudie 2012" beschreibt, standen vor zehn Jahren für eine Folge der Krimireihe im Schnitt noch 1,43 Millionen Euro bereit, heute liegt das Budget bei rund 1,27 Millionen Euro.

"Tatort": Seltene Stunt-Szenen

Zwar ließen sich einige Kosten durch Digitaltechnik reduzieren. Auch aufwendige Stunt-Szenen seien seltener geworden, eine Folge werde nicht mehr in 28, sondern nur noch in 22 Tagen gedreht. "Die Geschichten werden immer mehr zu Kammerspielen, weil an allen Enden Geld fehlt", zitiert die Studie langjährige "Tatort"-Autoren. (dpa, AZ)

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