Etwa 2000 Menschen haben von dem vor einer Woche erschossenen 22-Jährigen Abschied genommen. Der junge Mann starb, weil ein Unbekannter auf ihn und seine Begleiter schoss.

Mehr als eine Woche nach der tödlichen Attacke in Berlin-Neukölln haben mindestens 2000 Menschen dem erschossenen 22-Jährigen die letzte Ehre erwiesen. Die Trauernden versammelten sich zunächst zum Totengebet im Hof der Sehitlik-Moschee am Columbiadamm, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Danach brachten die vor allem jungen Trauergäste den Sarg mit dem Leichnam zum islamischen Friedhof neben der größten Berliner Moschee.
Bereits am Vorabend hatten sich etwa 250 Freunde und Familienangehörige am Tatort gegenüber dem Klinikum Neukölln versammelt und Blumen niedergelegt. In der Nacht zum 5. April hatte dort ein bislang unbekannter Mann auf fünf junge Männer geschossen. Der 22-Jährige starb, zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche kamen mit lebensgefährlichen Schusswunden ins Krankenhaus.
Der Todesschütze flüchtete - von ihm fehlt seither jede Spur. Die Polizei hat darum eine Belohnung in Höhe von 15.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Ergreifung führen. Der etwa 40 bis 60 Jahre alte Täter soll etwa 1,80 Meter groß sein, eine dunkle Jacke und eine Baseballmütze oder eine Kapuze getragen haben. dpa
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