Wutausbruch bei Markus Lanz: Til Schweiger kritisierte in der ZDF-Sendung den Umgang mit Sexualstraftätern in Deutschland - und forderte eine Meldepflicht für sie.

Wutausbruch bei Markus Lanz: Til Schweiger kritisierte in der ZDF-Sendung den Umgang mit Sexualstraftätern in Deutschland - und forderte eine Meldepflicht für Sexualstraftäter.
Anlässlich des Falls um den ermordeten Mirco sprach die Autorin Anja Wille in der Sendung von Markus Lanz über ihr eigenes Schicksal: Auch ihr Sohn Felix kam 2004 vom Spielen nicht wieder nach Hause, war wochenlang verschwunden und wurde schließlich ermordet gefunden. In ihrem Buch "Und trotzdem lebe ich weiter" schildert die verwaiste Mutter ihr Leben ohne ihren achtjährigen Sohn. Felix wurde von einem Familienvater ermordet, der bereits vor der Tat strafauffällig war.
Für Til Schweiger zu viel: Man müsse in Deutschland das einführen, was in Amerika gang und gebe sei. "Wir brauchen eine Meldepflicht für Sexualstraftäter", so der Schauspieler und Familienvater. In den USA könne man im Internet nachlesen, ob ein Sexualstraftäter in der eigenen Nachbarschaft wohne. Schweiger wüsste auch nicht, was daran verwerflich sein sollte.
Außerdem bezeichnete er Deutschland als eine Tätergesellschaft: "Es geht immer nur um die Täter", sagt Schweiger. "Ich höre nie, was aus den Opfern wird." Er könne heulen, so "beschissen" sei das in diesem Land.
Til Schweiger hat mit seiner Noch-Ehefrau Dana vier Kinder. Die drei Töchter Schweigers - Luna, Lilli und Emma - leben den Angaben zufolge bei ihrer Mutter in Hamburg. Sohn Valentin lebt bei seinem Vater in Berlin. AZ
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