Donnerstag, 17. August 2017

17. Dezember 2012 11:34 Uhr

Naturkatastrophen

Vulkanausbrüche in Ecuador und Indonesien

Die Vulkane Tungurahua und Lokon halten die Menschen in Ecuador und in Indonesien in Atem. Beide Berge spucken Asche und glühende Gesteinsbrocken in die Luft.

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In Ecuador ist der Vulkan Tungurahua ausgebrochen. Der etwa 5000 Meter hohe Berg spucke tonnenweise Asche sowie glühende Gesteinsbrocken, teilte der Katastrophenschutz des südamerikanischen Landes am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Die Behörden riefen die zweithöchste Alarmstufe aus. Einwohner umliegender Ortschaften seien in Sicherheit gebracht worden, hieß es in Medienberichten. Zudem wurden Atemschutzmasken sowie Erste-Hilfe-Pakete verteilt. 

Ecuador: Sieben Kilometer hohe Rauchwolke

Über dem Kegel bildete sich nach Angaben des Geophysikalischen Institutes eine rund sieben Kilometer hohe Rauchwolke. Außerdem seien vereinzelt Explosionen zu hören, die den Boden erschütterten.

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Der Tungurahua liegt in den ecuadorianischen Anden rund 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito. In der Sprache der Ureinwohner bedeutet der Name "Feuerkehle". Der Vulkan ist nach mehr als einem Jahrhundert Ruhe seit 1999 wieder aktiv. 2006 starben bei größeren Ausbrüchen mehrere Menschen. Im Februar 2008 mussten bei einem Ausbruch über 1500 Menschen aus ihren Dörfern evakuiert werden.

Indonesien: Lokon bedroht 30.000 Menschen

In Indonesien brach derweil der Vulkan Lokon aus. Über dem knapp 1600 Meter hohen Berg auf der Insel Sulawesi sei eine drei Kilometer hohe Asche- und Rauchwolke zu sehen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Antara. Der Lokon in Indonesien ist seit Juli in erhöhter Aktivität. In der näheren Umgebung des Berges leben etwa 30 000 Menschen. In dem Inselstaat gibt es 128 aktive Vulkane, von denen 65 als gefährlich gelten. Vor zwei Jahren starben mehr als 300 Menschen, als auf der Insel Java der Vulkan Merapi ausbrach. dpa

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Schlagworte

Ecuador | Indonesien | Anden | Java

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