Ein Pitbull hat einem sieben Jahre alten Jungen das Gesicht zerfetzt. Weil ein Wachmann so aufmerksam war, konnte das Kind erfolgreich operiert werden.


Es geschah Ende Juni, als ein Pitbill-Terrier dem kleinen Raúl in den Kopf gebissen hatte. Der Hund biss dem sieben Jahre alten Jungen einen großen Teil seines Gesichtes ab. Ein Wachmann, der sich in der Nähe aufhielt, sammelte geistesgegenwärtig die Hautteile des Jungen auf und konservierte diese in einer Plastiktüte auf Eis. Damit ermöglichte der Wachmann eine schnelle Transplantation.
Dem Siebenjährigen in Mexiko ist ein Teil seines Gesichts wieder angenäht worden, das ihm der Kampfhund zerfetzt hatte. «Wir sind sehr stolz auf unser Team und sehr glücklich über die Genesung des kleinen Raúl Carrizales», sagte der Sprecher des staatlichen Instituts für soziale Sicherheit des nordmexikanischen Bundesstaates Nuevo León, Juan Francisco Salazar, am Dienstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP zu der Operation in Monterrey. Es war das erste Mal, dass in Mexiko eine Gesichtstransplantation erfolgreich vorgenommen wurde.
Die Operation dauerte etwa sechs Stunden. Die Ärzte stellten den Angaben zufolge die Oberlippe des Jungen zu 90 Prozent und die Unterlippe zu 60 Prozent wieder her. Die linke Wange wurde zu 50 Prozent wiederhergestellt. Der nächste Schritt seien nun Reha-Maßnahmen, damit der Junge das Gefühl in den angenähten Gesichtsteilen zurückerlange, sagte Salazar. afp/AZ
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