Dienstag, 21. Mai 2013

10. August 2011 12:18 Uhr

Teilweise Gesichtstransplantation

Wachhund zerfetzte Gesicht: Bub wurde erfolgreich operiert

Ein Pitbull hat einem sieben Jahre alten Jungen das Gesicht zerfetzt. Weil ein Wachmann so aufmerksam war, konnte das Kind erfolgreich operiert werden.

Es geschah Ende Juni, als ein Pitbill-Terrier dem kleinen Raúl in den Kopf gebissen hatte. Der Hund biss dem sieben Jahre alten Jungen einen großen Teil seines Gesichtes ab. Ein Wachmann, der sich in der Nähe aufhielt, sammelte geistesgegenwärtig die Hautteile des Jungen auf und konservierte diese in einer Plastiktüte auf Eis. Damit ermöglichte der Wachmann eine schnelle Transplantation.

Dem Siebenjährigen in Mexiko ist  ein Teil seines Gesichts wieder angenäht worden, das ihm der  Kampfhund zerfetzt hatte. «Wir sind sehr stolz auf unser Team und  sehr glücklich über die Genesung des kleinen Raúl Carrizales»,  sagte der Sprecher des staatlichen Instituts für soziale Sicherheit  des nordmexikanischen Bundesstaates Nuevo León, Juan Francisco  Salazar, am Dienstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP zu der  Operation in Monterrey. Es war das erste Mal, dass in Mexiko eine  Gesichtstransplantation erfolgreich vorgenommen wurde.

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Die Operation dauerte etwa sechs Stunden. Die Ärzte stellten den  Angaben zufolge die Oberlippe des Jungen zu 90 Prozent und die  Unterlippe zu 60 Prozent wieder her. Die linke Wange wurde zu 50  Prozent wiederhergestellt. Der nächste Schritt seien nun  Reha-Maßnahmen, damit der Junge das Gefühl in den angenähten  Gesichtsteilen zurückerlange, sagte Salazar. afp/AZ

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