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05. Dezember 2011 14:29 Uhr

Menschen

Der Prinz und das Model

Frederic von Anhalt will Gina-Lisa Lohfink adoptieren. Von Jan Chaberny

Adel verpflichtet: Prinz von Anhalt und Gina-Lisa Lohfink.
Foto: dpa

Manche Geschichten machen einen sprachlos. Diese hier, das weiß man, sobald die Tränen getrocknet sind, gehört dazu. Eine junge, mit offensichtlichen Reizen so fabelhaft bestückte, mit unsichtbaren Talenten so umfassend gesegnete Frau und ihr Klein-Mädchen-Traum vom Prinzessinnenleben. Ein alter Mann, der mitten im Leben steht und jenseits von jedem, der sich nichts sehnlicher wünscht als eine Tochter – nun, die zwei treffen sich. Ach, wie wunderbar, ach.

Sie ist eine ehemalige Miss Frankfurt

Gesprochen werden muss an dieser Stelle über Gina-Lisa Lohfink. Und Frederic Prinz von Anhalt.

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Die eine ist 25 Jahre alt, ehemalige Miss Frankfurt, ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin, ehemalige Soap-Darstellerin, die Ex-Freundin von Marc Terenzi, der wiederum der Ex-Mann der Sängerin Sarah Connor ist. Puh.

Der andere ist nach eigenen Angaben 68 Jahre jung, seit vielen Jahren Wahlkalifornier, ein gebürtiger Deutscher, der eigentlich Hans-Robert Lichtenberg heißt und, als reiche das nicht, der achte Ehemann von Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor ist. Von diesem Recken nun sind folgende Worte übermittelt: „Ich wollte schon immer eine Tochter haben. Sie will Prinzessin werden und hier in Amerika Karriere machen.“

Von den beiden wird man noch viel hören

Und also hat der Prinz, der gern Hawaiihemden und eine prollige Attitüde trägt und 2013 Bürgermeister von Los Angeles werden möchte, alles in die Wege geleitet – er wird die 25-Jährige, die gern so aussähe wie die Gabor früher, adoptieren. Lohfink sei gerade bei ihm gewesen, um alles zu regeln. Wie schön, dass sich noch Zeit fand für ein Foto-Shooting, sie mit Krone, er mit Zigarre.

Keine Frage, da haben sich zwei gefunden, keine Frage, von denen wird in Zukunft noch viel zu hören sein. Von Anhalt hat angekündigt, er werde „Hollywoodberater“ seiner Prinzessin werden, ein bisschen wird er dann auch an den Einnahmen beteiligt, das ist für Lohfink Ehrensache. Schließlich darf sie sich bald „Nadja Anna Gina-Lisa Prinzessin von Anhalt, Herzogin zu Sachsen und Westfalen, Gräfin von Askanien“ nennen. Manche Geschichten machen einen sprachlos.

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