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02. November 2010 07:38 Uhr

Medienberichte

Al Kaida testete Anschläge im September

Das islamische Terror-Netzwerk Al Kaida hat einem Medienbericht zufolge bereits im September Anschläge mit Luftfrachtpost getestet. Bei dem Versuch sei Fracht vom Jemen nach Chicago gesandt worden. Von stni

Ein Al Kaida Drohvideo, Archivbild.
Foto: DPA

Laut Medienberichten soll Al Kaida bereits im September Anschläge mit Luftfrachtpost getestet haben.

Das islamische Terror-Netzwerk Al Kaida hat wohl schon Mitte September die Erfolgschancen eines Anschlags in den USA durch Luftfracht ausgelotet. Dies meldet der US-Sender ABC. Er beruft sich dabei auf einen hochrangigen Beamten aus den USA und andere mit dem Fall vertraute Personen.

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Bei dem Versuch sei Luft-Fracht mit Haushaltswaren, religiöser Literatur und einer PC-CD vom Jemen nach Chicago gesandt worden. Auftraggeber sei eine Person mit Verbindungen zu Al Kaida gewesen. Die Terroristen hätten so herausfinden wollen, ob es zu Problemen kommen könnte, wenn die Fracht durch das Sicherheitssystem geht.

Die Sendung wurde aber aufgespürt und sei durchsucht worden. Grünes Licht für die Weiterfahrt gab es erst, als die Fracht als unbedenklich eingestuft worden war.

In der vergangenen Woche waren verdächtige Päckchen in Frachthallen in Dubai und in Mittelengland abgefangen worden. Sie sollten an jüdische Zentren in Chicago gehen.

Vier Tage nach dem Fund von Paketbomben aus dem Jemen gelten nun in einigen Ländern verschärfte Sicherheitsmaßnahmen im Flugverkehr. In Deutschland dürfen keine Flugzeuge mehr aus dem Jemen landen. Die Niederlande und Kanada haben ein Einflugverbot für Fracht aus dem Land verhängt. Großbritannien dehnte die Maßnahmen auf Somalia aus und verbot bestimmte Druckerpatronen im Handgepäck.

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