Mittwoch, 19. Juni 2013

12. Mai 2012 12:55 Uhr

Griechenland

Alle Hoffnung ruht nun auf Präsident Papoulias

Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Regierung in Griechenland soll nun Präsident Karolos Papoulias einen Weg aus der Krise weisen.

Griechenlands letzte Hoffung? Staatspräsident Karolos Papoulias.
Foto: dpa

Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias will schon am Sonntag seine Krisengespräche zur Bildung einer Regierung in Athen beginnen. Zunächst sind Treffen mit den Chefs der drei stärksten Parteien geplant, teilte das Präsidentenbüro mit. Anschließend seien Gespräche mit den anderen Parteivorsitzenden vorgesehen.

Der Vorsitzende der Sozialisten, Evangelos Venizelos, will an diesem Samstagnachmittag das Mandat zur Regierungsbildung zurückgeben. Ihm war es am Vortag nicht gelungen, zusammen mit den Konservativen, der kleinen Partei Demokratische Linke (Dimar) und den Radikallinken ein tragfähiges Bündnis zu schmieden.

Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf dem griechischen Staatspräsidenten. Sollte auch Papoulias scheitern, finden Neuwahlen statt. Als mögliche Termine werden der 10. oder der 17. Juni genannt. dpa

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