Die Autobauer feiern auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main (IAA) ihre aktuellen Verkaufserfolge. 2011 wird wieder ein Rekordjahr. Das spiegelt sich auf dem Messegelände wider – noch nie haben sich mehr Hersteller präsentiert: Auf 235.000 Quadratmetern Fläche sind es 1.007 Firmen aus 32 Ländern. Morgen öffnet die IAA für das Publikum.
Hersteller sprechen von Wachstum
Insbesondere die zuletzt wegen verschlafener Zukunftstechnologien kritisierten deutschen Hersteller haben wieder zu ihrer Mir-san-mir-Mentalität zurückgefunden, die man normalerweise nur vom FC Bayern kennt. Während die europäische Politik über Pleite und Euro-Krise diskutiert, sprechen sie von weiterem Wachstum, nur ein wenig gebremst.
Im Mittelpunkt stehen in Frankfurt neben 89 Weltpremieren von Fahrzeugen die Antriebskonzepte der Zukunft. Hier zeigt sich allerdings, dass die Industrie bisher keinen Königsweg gefunden hat. Benzin- und Dieselmotoren haben nach Angaben der Entwickler zumindest mittelfristig weiter gute Aussichten. Vor allem auf langen Strecken seien Selbstbrenner alternativlos, heißt es in der Branche. Daneben wird eine ganze Palette an unterschiedlichen Hybridkonzepten vorgestellt. Im Kommen – wenngleich noch auf niedrigem Niveau – sind mittlerweile serienreife Großstadtwagen mit Elektroantrieb. Deren Preis ist allerdings zumeist vergleichsweise hoch. mit dpa