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Minister legt sich mit Apothekern an: Apotheken: Rösler will Verkauf von Kosmetika und Co. einschränken

Minister legt sich mit Apothekern an

Apotheken: Rösler will Verkauf von Kosmetika und Co. einschränken

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    Philipp Rösler.
    Philipp Rösler. Foto: DPA

    Nicht gerade beliebt dürfte sich derzeit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler bei den Apothekern machen. Der FDP-Politiker mischt sich in deren Geschäft ein. Philipp Rösler will, dass Apotheker den gewinnbringenden Verkauf von Kosmetika, Hygieneartikeln oder Vitaminen einschränken. Der Bundesgesundheitsminister will damit bezwecken, dass sich die Apotheken wieder mehr auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren.

    Das ist aber nicht alles. Philipp Rösler verlangt auch, dass Apotheker zu einer besseren Beratung ihrer Kunden verpflichtet werden. Das berichtet die Berliner Zeitung aus einem Eckpunktepapier des Gesundheitsministeriums für die Änderung der Apothekenbetriebsordnung.  Viele Apotheken würden eher wie Drogerien aussehen. Das soll sich nach Willen des Gesundheitsministeriums ändern. Gesetzlich wird demnach klargestellt, dass der Eindruck einer Apotheke gewahrt werden muss. Dabei darf das Nebensortiment nur noch einen "untergeordneten Anteil" ausmachen.

    Beratung in den Apotheken

    Philipp Rösler will den Apothekern  vorschreiben, künftig ihre Kunden besser zu informieren. Denn bei der Beratung wurden offenbar immer wieder Mängel festgestellt. Apotheker sollen demnach verpflichtet werden, durch Nachfragen herauszufinden, ob die Patienten eine Beratung benötigen. Ist die Nachfrage nach einer Beratung vorhanden, müsse diese auch angeboten werden. Die Beratungsgespräche müssten ihm Rahmen der Vertraulichkeit ablaufen. Ähnlich wie bei Banken soll dies etwa durch Abtrennungen oder ausreichende Abstände zwischen den Verkaufstischen gewährt werden.  dapd/AZ

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