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02. Februar 2012 15:23 Uhr

Affäre

Der Freiflug von Kurt Beck

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat sich vor rund drei Jahren einen Flug von Partymanager Manfred Schmidt bezahlen lassen.

Die Staatskanzlei bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht des Magazins Stern.

Schmidt spielt in der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff und dessen früheren Sprecher Olaf Glaeseker eine zentrale Rolle. So soll Schmidt Glaeseker mit kostenlosen Urlaubsreisen bestochen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen beide.

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Schmidt hat im Laufe der vergangenen Jahrzehnte enge Kontakte zur Politik aufgebaut. Im Falle Becks soll seine Firma die Kosten für einen Charterflug Berlin-Hamburg getragen haben, sagte Vize-Regierungssprecher Christoph Gehring. Dabei handelte es sich nach Stern-Angaben um einen Flug im Privatjet zum „Arcandor Media Get Together“. Beck war Gehring zufolge damals als SPD-Chef bei einer Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin, die zeitlich nicht kalkulierbar gewesen sei. Schmidt habe Beck darum gebeten, nach Hamburg zu kommen. (dpa, afp, AZ)

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