Montag, 20. Mai 2013

09. Mai 2012 07:52 Uhr

Rauchen

E-Zigarette soll aus Nichtraucherzonen verbannt werden

Das Bundesinstituts für Risikobewertung fordert, die umstrittenen E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu verbieten. Bestimmte Fabrikate könnten krebserzeugende Aldehyde freisetzen.

Die elektronischen Zigaretten bleiben umstritten, denn sie können mit einer Vielzahl verschiedener Flüssigkeiten bestückt werden. Konsumenten von E-Zigaretten sollen daher in Raucherbereiche verbannt werden.
Foto: dpa

Die umstrittenen E-Zigaretten sollten nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Nichtraucherzonen verboten werden. Gefahren für Passivraucher seien nach heutigem Kenntnisstand nicht auszuschließen, urteilte das BfR. Der Grund: E-Zigaretten können mit einer Vielzahl verschiedener, teils auch selbst gemischter Flüssigkeiten bestückt werden, die dann in der Zigarette verdampfen und über die Atemluft der Raucher in die Umgebung gelangen.

E-Zigarette: Unklarheit über Inhaltsstoffe

Oft sei unklar, was genau ein- und ausgeatmet wird. «Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein», so BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel am Montagabend.

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Gesundheitliche Risiken könnten laut Institut nicht nur durch das Nikotin, sondern auch durch das Vernebelungsmittel Propylenglycol, diverse Chemikalien, Duft- und Aromastoffe entstehen. Zudem gebe es Hinweise aus der Fachliteratur, dass bestimmte Fabrikate auch krebserzeugende Aldehyde freisetzen.

Das BfR empfiehlt daher, E-Zigaretten auch im privaten Bereich wie herkömmliche Zigaretten zu behandeln und Kinder, Kranke oder Schwangere dem Dampf nicht auszusetzen. dpa, AZ

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Berlin | E-Zigarette | Gesundheit



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