Freitag, 24. Mai 2013

06. Januar 2012 10:01 Uhr

Dreikönigstreffen

FDP: Bahr erwartet von Rösler eine gute Rede

Der Druck auf Parteichef Philipp Rösler ist groß. Beim Dreikönigstreffen der FDP wird von ihm viel erwartet.

Auf dem Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart erwartet Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr von Parteichef Philipp Rösler (beide FDP) eine gute Rede, um die Liberalen wieder hinter sich zu versammeln.

Rösler müsse das Profil  der FDP und deren Anteil an der Koalitionsregierung mit der Union  deutlich machen, sagte Bahr am Freitag im Deutschlandradio Kultur.  «Die FDP muss sich nicht neu erfinden», sagte Bahr. Inhalte wie  «soziale Marktwirtschaft, Bürgerrechte, auf Fortschritt zu setzen»  habe «nur die FDP». Die Partei müsse sich nun Glaubwürdigkeit und  Vertrauen neu erarbeiten.

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Der Vorsitzende der Jungliberalen, Lasse Becker, warnte unterdessen vor einer Personaldisskussion über den neuen  Generalsekretär Patrick Döring. Dieser hatte in einem Interview  Rösler zuvor als «Wegmoderierer» charakterisiert und damit  Verärgerung in der Parteiführung ausgelöst. Inzwischen betonte Döring, dass er Röslers moderierenden Ansatz für eine Stärke und  nicht für eine Schwäche halte.

FDP: Döring hat Sachen gesagt, die "ein bisschen blöd waren"

Becker sagte im ARD-»Morgenmagazin», in dem Interview seien  «Sachen aus dem Zusammenhang gerissen» und falsch dargestellt  worden.

Andererseits habe Döring Sachen gesagt, «die - auf deutsch  - er besser nicht gesagt hätte, die ein bisschen blöd waren». Aber  die FDP brauche «jetzt nicht noch weiter Personaldebatten in  Endlosschleifen» und solle lieber über die Gestaltung ihrer Politik  reden, «zum Beispiel durch den Abbau der Schuldenberge, zum  Beispiel durch den Schutz der Bürgerrechte gegen immer neue  Überwachungsphantasien». afp

 

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