Fukushima im Kopf - Japan nimmt letztes Akw vom Netz: Der Betreiber des Reaktors 3 im AKW Tomari auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido wollte zunächst langsam die Stromproduktion drosseln, bevor der Meiler in der Nacht zum Sonntag vollständig zu Wartungsarbeiten heruntergefahren wird, wie japanische Medien berichteten.
Atomfreie Gesellschaft gefordert
Unterdessen gingen in Tokio am Samstag, einem nationalen Feiertag zu Ehren der Kinder, rund 5500 Menschen für eine atomfreie Gesellschaft auf die Straße, wie lokale Medien berichteten.
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Japan verteilt sich auf vier Hauptinseln: Honshu, Hokkaidō, Kyūshū und Shikoku.
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Die Hauptstadt Japans ist Tokio. Weitere große Städte: Yokohama, Osaka, Nagoya, Sapporo, Kobe und Kyoto.
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Die Japaner leben in einer Parlamentarischen Monarchie. Staatsoberhaupt ist der Kaiser.
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Auf 377.835 Quadratkilometern leben mehr als 128 Millionen Japaner.
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Die Währung ist der Yen.
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Die Nationalhymne Japans heißt Kimi Ga Yo.
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Kfz-Kennzeichen der Japaner ist das J, die Internet-TLD .jp und die Telefonvorwahl ist die +81.
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Japan ist ein Industrieland und hat eine der größten Volkswirtschaften der Welt.
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Die größten Konflikte hatte Japan in seiner Geschichte mit Nordkorea, China und und den USA.
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Japan wird auch "Land der aufgehenden Sonne", "Land der Kirschblüten", "Land des Lächelns" und "Nippon" genannt.
Atomkraftwerk Fukushima Daiichi
Die Atomreaktoren, die bis zum GAU im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi rund 30 Prozent des Strombedarfs des Landes abdeckten, werden in Japan alle 13 Monate für eine Wartung heruntergefahren. Ans Netz kommen die Anlagen erst wieder, wenn die lokalen Regierungen zugestimmt haben. Seit der Atomkatastrophe in Fukushima ist dies jedoch wegen der beträchtlichen Sorgen der Bevölkerung über die Sicherheit der Atomkraftwerke nicht mehr geschehen.
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Neben den fünf offiziellen Atommächten USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und China gelten auch Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea als Besitzer nuklearer Sprengköpfe. Nach Schätzung der Federation of American Scientists (FAS) gibt es weltweit rund 19.500 Sprengköpfe (Atombomben), von denen 4830 einsatzbereit sind.
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Atomstaat / Sprengköpfe / davon einsatzbereit
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Russland 10.000 2430
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USA 8500 1950
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Frankreich 300 290
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China 240 unbekannt
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Großbritannien 225 160
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Pakistan 90 bis 110 unbekannt
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Indien 80 bis 110 unbekannt
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Israel 80 unbekannt
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Nordkorea weniger als 10 unbekannt (dpa)
Japan nimmt letzten Atomreaktor vom Netz
Die Regierung hat sich - auch mit Blick auf die bevorstehenden schwülheißen Sommermonate, in denen die Klimaanlagen im ganzen Lande auf Hochtouren laufen - bislang vergeblich darum bemüht, zwei Reaktoren im AKW Oi in der Provinz Fukui nach kürzlich bestandenem Stresstest wieder hochzufahren. Die Betreiber haben als Ersatz für die Atomkraftwerke stillgelegte Thermalkraftwerke wieder angefahren.
Demonstrationen wegen Atomkraft in Japan
Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi waren mehrere Reaktoren in Folge des Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011 schwer beschädigt worden. Die Kühlung fiel aus und in den Reaktoren kam es zu Kernschmelzen; Radioaktivität gelangte in die Luft, den Boden und ins Meer. Zehntausende Menschen mussten vor der Verstrahlung fliehen. dpa/AZ
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Die IAEO heißt auf Englisch International Atomic Energy Agency, IAEA.
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Sie ist eine autonome Organisation innerhalb des Systems der Vereinen Nationen (United Nations, UN).
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Das Hauptquartier der Internationalen Atomenergie-Organisation ist in Wien, Österreich.
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Sie wurde am 29. Juli 1957 gegründet.
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Die Organisation soll "den Beitrag der Kernenergie zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand weltweit beschleunigen und vergrößern".
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Weiteres Ziel der Internationalen Atomenergie-Organisation ist es, die militärische Nutzung der Atomkraft durch Kontrollen zu verhindern.
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Homepage: www.iaea.org
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Die letzten drei Generaldirektoren: Hans Blix, Mohammed el-Baradei, Yukiya Amano.
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Ab Frühjahr 1970 übernahm die IAEO die Überwachung des Atomwaffen-Sperrvertrags.
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Nordkorea hat seine Mitgliedschaft in der IAEO 1994 gekündigt.
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