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21. Februar 2012 15:16 Uhr

CSU

Gauweiler will Griechenland-Hilfen stoppen

Der CSU-Politiker Peter Gauweiler hat die neuen Milliardenhilfen für Griechenland scharf kritisiert.

Der CSU-Politiker Peter Gauweiler hat die neuen Milliardenhilfen für Griechenland scharf kritisiert.
Foto: dpa/Archiv

"Wenn das so weiter geht, griechenlandisiert Deutschland selbst, weil es seine eigene Kreditwürdigkeit riskiert", sagte der Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Verpflichtungen, die Deutschland mittlerweile für die Euro-Rettung eingegangen ist, bezifferte Gauweiler auf "bald eine Billion Euro".

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Er plädierte für einen sofortigen Austritts Griechenlands aus dem Euro und kritisierte die Verantwortlichen in Berlin und Brüssel: "Die Verschlepperei der Insolvenz ist allein darin begründet, dass die Investment-Banken und die politische Klasse, insbesondere die in Deutschland, sich ihr Scheitern nicht eingestehen wollen", sagte Gauweiler der Zeitung.

Gauweiler will keine weiteren Bürgschaftsverpflichtungen

Er kündigte an, im Bundestag "gegen die Übernahme weiterer Bürgschaftsverpflichtungen" einzutreten. Das Parlament soll am Montag über das neue Griechenland-Paket in Höhe von 130 Milliarden Euro entscheiden. msti

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Schlagworte

Augsburg | CSU | Gauweiler | Griechenland



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