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09. Februar 2012 09:39 Uhr

Krise

Griechische Regierung hofft auf rasche Finanzhilfen

Die griechische Regierung hofft auf eine rasche Billigung neuer Finanzhilfen. Der Finanzminister Venizelos ist zu Beratungen nach Brüssel aufgebrochen.

Erhält Griechenland keine weiteren 130 Milliarden Euro Hilfe, ist das Land bis Ende März pleite. Foto: Orestis Panagiotou dpa

Nach dem weitgehenden Abschluss der Verhandlungen über weitere Sparmaßnahmen in Griechenland baut die Regierung des Landes auf eine rasche Billigung der geplanten neuen Finanzhilfen.

Griechische Regierung hofft auf rasche Billigung neuer Finanzhilfen

Er hoffe, dass die Eurogruppe «hinsichtlich des neuen Hilfsplans eine positive Entscheidung» treffe, sagte Finanzminister Evangelos Venizelos am Donnerstag vor seiner Abreise zu einem für den Abend geplanten Finanzministertreffen der Eurozone in Brüssel. Zugleich räumte er ein, dass noch einige Probleme zu lösen seien.

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Finanzminister Venizelos zu Beratungen nach Brüssel aufgebrochen

Regierungschef Lucas Papademos und die Spitzen seiner Regierungskoalition hatten am Mittwochabend keine abschließende Einigung über neue Sparmaßnahmen erzielt. Strittig sind laut Regierungskreisen geplante Rentenkürzungen. Die Sparmaßnahmen sind eine Voraussetzung für neue Finanzhilfen von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds im Umfang von mindestens 130 Milliarden Euro. Zudem laufen Verhandlungen mit den Privatgläubigern Griechenlands über einen Schuldenschnitt, der das Land um rund 100 Milliarden Euro entlasten soll. AZ/afp

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