Startseite
Icon Pfeil nach unten
Politik
Icon Pfeil nach unten

HIV-infizierte Ausländer dürfen in USA einreisen

Politik

HIV-infizierte Ausländer dürfen in USA einreisen

  • |
  • |
  • |
    HIV-infizierte Ausländer dürfen in USA einreisen
    HIV-infizierte Ausländer dürfen in USA einreisen Foto: DPA

    Die Vereinten Nationen appellierten an alle Welt, die Menschenrechte von HIV-Infizierten zu achten und dem amerikanischen Beispiel zu folgen. Südkorea hatte seine Bestimmungen in der vergangenen Woche gelockert. UN-Angaben zufolge werden Fremde mit HIV noch immer von 57 Ländern der Welt abgewiesen oder bei der Einreise benachteiligt.

    US-Präsident Barack Obama hatte die Öffnung des Landes für HIV-infizierte Nicht-Amerikaner schon im Oktober angekündigt. Zur Begründung sagte er, dass das Verbot "mit Angst, nicht mit Fakten zu tun" habe. Sein Ziel sei, das mit der Krankheit verbundene Stigma zu beseitigen.

    Durch die neue Regelung können die USA 2012 erstmals auch eine Weltaidskonferenz abhalten. Die Zusammenkunft von HIV/Aids-Experten, Politikern und Aktivisten findet alle zwei Jahre in einem anderen Land statt. "Im Kampf gegen die weltweite Aids-Pandemie sind wir weltweit führend, aber wir sind noch immer einer von nur einem Dutzend Staaten, der Menschen mit HIV die Einreise verwehrt", hatte Obama im Herbst bemängelt.

    Das Besuchs- und Einwanderungsverbot war Ende der 1980er Jahre ausgesprochen worden, als etliche Länder Maßnahmen gegen die Ausbreitung von HIV/Aids in ihrer Bevölkerung ergriffen. Die politischen Bemühungen, das Verbot aufzuheben, begannen bereits unter Obamas Vorgänger George W. Bush, der milliardenschwere Programme für den Kampf gegen Aids in Afrika aufgelegt hatte.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden