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03. September 2009 10:35 Uhr

CDU

Im neuen Wahlspot geht es um die Frisur von Angela Merkel

Die CDU setzt in der letzten Phase des Wahlkampfes ganz auf Angela Merkel. In einem neuen TV-Wahlwerbespot übt sich die Kanzlerin in Selbstironie. Es geht um ihre Frisur.

MDR zieht Interview mit Merkel zurück
Foto: DPA

Berlin (ddp). Die CDU setzt in der letzten Phase des Wahlkampfes ganz auf die Person der Parteivorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Merkel wird in einer zweiten Welle die bisherigen Unions-Minister auf den Großflächenplakaten ersetzen und auch einen von zwei CDU-Fernsehspots komplett dominieren.

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Darin erzählt Merkel ihre Erlebnisse der letzten 20 Jahre, vom Mauerfall bis zum Kanzleramt. «Ich wurde nicht als Kanzlerin geboren», heißt es zu Beginn, bevor die CDU-Vorsitzende selbstironisch beschreibt, wie sie als Kanzlerin manches lernen musste, beispielsweise, «wie wichtig eine Frisur sein kann». Ihre Art des Politikmachens umschreibt sie damit, dass sie gelernt habe, «dass man nicht immer aufgeregt sein muss».

CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte am Mittwoch in Berlin bei der Präsentation der TV-Spots, die zentrale Botschaft sei, den «Mensch in den Mittelpunkt» zu stellen und zu zeigen, dass man «gemeinsam die Krise überwinden kann». Zu der parteiinternen Kritik an einer zu sanften Wahlkampfführung sagte Pofalla, die Menschen hätten «wenig Verständnis dafür, wenn wir die Auseinandersetzung auf eine Art führen, die sie abstößt».

Man müsse vielmehr «die Sorgen der Menschen ernst nehmen». Pofalla bezifferte die Wahlkampfkosten für die Bundestagswahl seiner Partei auf 20 Millionen Euro. Er wies daraufhin, dass diese Summe aus Rücklagen der Partei finanziert werde.

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