Freitag, 15. Dezember 2017

24. November 2017 20:15 Uhr

Konflikt im Nahen Osten

Iran reagiert gelassen auf saudischen Hitler-Vergleich

Der Iran hat gelassen auf die Äußerungen des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman reagiert.

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Kronprinz Mohammed gilt in Saudi-Arabien als Kopf hinter der verschärften Politik gegen den Iran.
Foto: Saudi Press Agency (dpa)

Der hatte Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei als «neuen Hitler des Nahen Ostens» bezeichnet.

«Seine Äußerungen sind so unangemessen, unreif und zum Teil auch dumm, dass er in der Welt immer mehr an Seriosität und Kredit verliert», erklärte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi.

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Eine gefährliche und abenteuerliche Politik Saudi-Arabiens im Libanon sorge auch bei den treuen Alliierten des Königreichs für Fragezeichen, so Ghassemi. «Wir raten dem Kronprinzen daher aufzupassen, dass er mit dieser Politik nicht das gleiche Schicksal erlebt wie die anderen gestürzten Diktatoren in der Region», sagte der Sprecher in einer Presseerklärung.

Mohammed bin Salman hatte in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview der «New York Times» gesagt, dass sein Land nicht wolle «dass der neue Hitler im Iran im Nahen Osten wiederholt, was in Europa passiert ist».

Webportal des iranischen Außenministeriums, Persisch

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Schlagworte

Teheran | Iran | Saudi-Arabien | Libanon



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