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Angriff auf Palast in Sanaa: Jemen: Präsident Saleh nicht getötet

Angriff auf Palast in Sanaa

Jemen: Präsident Saleh nicht getötet

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    Jemens Präsident Ali Abdullah Salih (Archivfoto)
    Jemens Präsident Ali Abdullah Salih (Archivfoto) Foto: dpa

    Bei einer Attacke auf die Residenz des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih sind am Freitag mehrere Politiker verletzt worden. Vier Angehörige der Präsidentengarde wurden nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Arabija getötet. Dementiert wurden Berichte eines Oppositionssenders, wonach auch der Präsident getötet worden sein soll.

    "Dies war ein Attentatsversuch und er ist fehlgeschlagen. Seiner Exzellenz dem Präsidenten geht es gut und er wird bald vor die Presse treten", sagte Jassir al-Jamani, ein Parteigenosse des Präsidenten in einem Interview mit Al-Arabija. Nach Angaben des Senders trug Salih leichte Verletzungen davon.

    Nach Augenzeugenberichten hatte die Republikanische Garde, die loyal zu Präsident Salih steht, zuvor die Häuser von General Mohsen al-Ahmar und des Oppositionspolitikers Scheich Hamid al-Ahmar angegriffen. Die Anhänger der beiden Männer hätten daraufhin zum Gegenschlag ausgeholt und auf das Gelände des Präsidentenpalastes gefeuert.

    Parlamentspräsident Jahja al-Rai und Vize-Ministerpräsident Raschad al-Alimi hätten Verletzungen erlitten, als eine neben dem Präsidentenpalast gelegene Moschee von Granaten getroffen worden sei.

    Im Jemen fordern Demonstranten seit vier Monaten den Rücktritt des Präsidenten, der seit 1978 in Sanaa an der Macht ist. In den vergangenen Tagen hatten sich die Regierungstruppen in der Hauptstadt Gefechte mit Kämpfern des Al-Ahmar-Clans geliefert, der sich mit den Demonstranten solidarisiert hatte. dpa

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