2000 Fälle mit rechtsextremistischem Hintergrund bei der Bundeswehr seit 1998: Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Statistik des Bundesverteidigungsministeriums. Demnach gab es seit 1998 bei der Bundeswehr 2087 Vorfälle mit rechtsextremistischem Hintergrund.
Bundeswehr: 2085 Soldaten verwickelt
In die Zwischenfälle seien 2085 Soldaten verwickelt gewesen. Dabei handelte es sich um 1756 Mannschaftsdienstgrade, 294 Unteroffiziere und 35 Offiziere. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Vorfälle erstmals seit 2009 sogar wieder leicht gestiegen.
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AFGHANISTAN/USBEKISTAN: 4566 Soldaten als Teil der internationalen Sicherheits- und Aufbautruppe Isaf mit Schwerpunkt im Norden Afghanistans. Zudem ein Soldat als Vertreter der Bundeswehr bei der Mission der Vereinten Nationen (Unama).
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KOSOVO: 1252 Soldaten als Teil der von der Nato geführten internationalen KFOR-Truppe, um die Unabhängigkeit des Kosovos zu sichern.
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HORN VON AFRIKA: 319 Marinesoldaten im Rahmen der EU-Mission Atalanta am Horn von Afrika zum Schutz der Schifffahrtsrouten vor somalischen Piraten.
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LIBANON: 184 Marinesoldaten im Unifil-Einsatz zur Absicherung der Küstengewässer.
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MITTELMEERRAUM: An der Nato-Mission «Active Endeavour» (OAE) zur Seeraumüberwachung und Terrorismusabwehr sind im Mittelmeer 411 Marineangehörige beteiligt.
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SÜDSUDAN: 16 Soldaten als Teil der internationalen Unmiss-Mission für Friedenssicherung und den Aufbau des neuen Staates.
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SUDAN: Die internationale Unamid-Mission in Darfur überwacht den Waffenstillstand zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Zehn deutsche Soldaten sind beteiligt.
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UGANDA: 19 Militärberater als Teil der EU-Ausbildungsmission (EUTM) zur Stabilisierung Somalias.
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DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO: Zwei Berater im Rahmen eines EU-Einsatzes (Eusec RD Congo) zur Reform des Sicherheitssektors.
41 Angehörige des Sanitätsdienstes mit Basis in Deutschland für internationale flugmedizinische Notfalleinsätze. Quelle: dpa
Vier Fälle mehr als im Vorjahr
Demnach registrierte die Bundeswehr im Jahr 2012 insgesamt 67 sogenannte "besondere Vorkommnisse" mit rechtsextremistischem bzw. fremdenfeindlichem Hintergrund. Das waren vier Fälle mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt sei die Zahl der Meldungen seit 1998 mit damals 319 Meldungen in den vergangenen Jahren aber deutlich gesunken, berichtet das Blatt. (afp, AZ)
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