Samstag, 25. Oktober 2014

18. Februar 2013 06:18 Uhr

Bundeswehr

Mehr als 2000 Fälle mit rechtsextremem Hintergrund in 15 Jahren

Bei der Bundeswehr hat es in den vergangenen 15 Jahren mehr als 2000 Vorfälle mit rechtsextremistischem oder fremdenfeindlichem Hintergrund gegeben.

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In den vergangenen 15 Jahren hat es bei der Bundeswehr mehr als 2000 Vorfälle mit rechtsextremistischem oder fremdenfeindlichem Hintergrund gegeben (Symbolbild).
Foto: dpa

2000 Fälle mit rechtsextremistischem Hintergrund bei der Bundeswehr seit 1998: Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Statistik des Bundesverteidigungsministeriums. Demnach gab es seit 1998 bei der Bundeswehr 2087 Vorfälle mit rechtsextremistischem Hintergrund.

Bundeswehr: 2085 Soldaten verwickelt

In die Zwischenfälle seien 2085 Soldaten verwickelt gewesen. Dabei handelte es sich um 1756 Mannschaftsdienstgrade, 294 Unteroffiziere und 35 Offiziere. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Vorfälle erstmals seit 2009 sogar wieder leicht gestiegen.

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Vier Fälle mehr als im Vorjahr

Demnach registrierte die Bundeswehr im Jahr 2012 insgesamt 67 sogenannte "besondere Vorkommnisse" mit rechtsextremistischem bzw. fremdenfeindlichem Hintergrund. Das waren vier Fälle mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt sei die Zahl der Meldungen seit 1998 mit damals 319 Meldungen in den vergangenen Jahren aber deutlich gesunken, berichtet das Blatt. (afp, AZ)

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