US-Präsidentengattin Michelle Obama hat in einem ganz besonderen Mehrkampf aus Sackhüpfen, Tauziehen und anderen sportlichen Spielen brilliert.
Zum zweiten Jahrestag ihrer Initiative «Let's Move» (Bewegen wir uns!) gegen Übergewicht bei Kindern lud Obama den beliebten US-Moderator Jimmy Fallon zu dem Wettstreit ins Weiße Haus, am Dienstagabend strahlte der TV-Sender NBC das Ergebnis aus. Fallon hatte gegen die fitte First Lady keine Chance.
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Obama triumphierte nicht nur im Völkerball und bei den Hula-Hoop-Reifen, sondern ließ ihren Gegner auch bei Liegestützen alt aussehen.
Der Moderator gewann keinen einzigen Wettbewerb
Fallon gewann keinen einzigen Wettbewerb. Die Ehefrau von Präsident Barack Obama engagiert sich gegen die wachsende Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen in den USA. Neben sportlichen Aktivitäten wirbt die First Lady auch für eine gesündere Ernährung. Dazu richtete sie im Garten des Weißen Hauses Gemüsebeete ein. AZ, afp
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Barack Hussein Obama Junior wurde am 4. August 1961 in Honolulu (Hawaii) geboren.
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Am 20. Januar 2009 wurde er zum 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Nach der desaströsen Präsidentschaft von George W. Bush galt er als Hoffnungsträger einer gebeutelten Nation.
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Die Mutter war eine Anthropologin aus den USA, deren Vorfahren aus Deutschland, Irland und England stammen. Obamas Vater war Kenianer. Als die Eltern 1961 in Hawaii heirateten, waren "Mischehen" in einigen amerikanischen Bundesstaaten noch illegal. Drei Jahre später trennten sie sich wieder.
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1967 siedelte die Mutter mit ihrem Sohn nach Jakarta (Indonesien), wo ihr zweiter Mann lebte. Bis 1970 besuchte Barak Obama dort die katholische "St. Francis of Assisi Elementary School" und anschließend eine multireligiöse Staatsschule.
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1971 kehrte er nach Hawaii zurück und lebte bei den Großeltern. Er besuchte die "Punahou School", eine renommierten Privatschule, und träumte von einer Karriere als Basketballspieler.
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1983 machte er an Columbia University in New York City seinen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft. Seinen Studienschwerpunkt hatte er auf Internationale Beziehungen gelegt.
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Nach dem Studium arbeitete er zunächst für die New Yorker Wirtschaftsberatung "Business International Corporation. Ab 1985 unterstützte er als Mitarbeiter einer gemeinnützigen Organisation Bedürftige bei der Suche nach Arbeit.
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Anschließend studierte er Jura in Harvard, wo er zum ersten afroamerikanischen Präsidenten der Fachzeitschrift "Harvard Law Review" gewählt wurde. Er beendete sein Studium als Juris Doctor.
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In Harvard lernte er 1988 auch Michelle Robinson kennen, die ebenfalls Jura studierte. 1992 heiratet das Paar und bekommt zwei Töchter.
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In Chicago schlug Obama 1992 schließlich eine politische Laufbahn ein. Er unterstützte Bill Clinton bei seinem Wahlkampf um die US-Präsidentschaft.
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Als Anwalt setzte er sich ab 1993 gegen Bürgerrechtsverletzungen ein und unterrichtete bis 2004 Verfassungsrecht an der Universität in Chicago.
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1996 wurde Obama gewähltes Mitglied im Senat von Illinois, wo er als Ausschussvorsitzender für öffentliches Gesundheitswesen und Wohlfahrt aktiv war. Er setzte sich unter anderem für bedürftige Arbeiterfamilien und Homosexuelle ein.
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Anlässlich der Democratic National Convention in Boston hielt Obama 2004 eine ergreifende Grundsatzrede. Er sprach über seinen Glauben an den Amerikanischen Traum und wie stark dieser mit seiner eigenen Familiengeschichte verbunden ist. Sein Auftritt machte ihn im ganzen Land bekannt.
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Ab 4. Januar 2005 vertrat Obama die Interessen von Illinois im Senat der Vereinigten Staaten von Amerika. In den folgenden beiden Jahren brachte er insgesamt 152 Gesetzesentwürfe auf den Weg.
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Öffentlichwirksam machte er auf einer Dienstreise nach Kenia 2006 mit seiner Frau einen HIV-Test. Die Aktion sollte die Kenianer von der Notwendigkeit eines aufgeklärten Umgangs mit der Krankheit überzeugen.
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Im Vorfeld seiner Präsidentschaftswahl versicherte er den Wählern, das Ende des Irak-Krieges so bald wie möglich einzuleiten. Außerdem wollte er sich für eine Revolution des Krankenkassensystems und für eine Energiewende einsetzen.
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Obamas Wahlkampf wurde von unzähligen Kleinspenden mitgetragen. Vor allem Minderheiten und Erstwähler setzten große Hoffnung auf ihn. Er erzeugte durch seine hohe Internetpräsenz (z.B. Facebook, YouTube) eine Volksnähe, mit der sein republikanischer Gegenspieler John McCain nicht konkurrieren konnte.
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Am 17. Januar 2009 wurde er als erster dunkelhäutiger Präsident Amerikas in sein Amt eingeführt. Bereits drei Monate später musste er den Schutz des Secret Service in Anspruch nehmen.
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Im selben Jahr noch wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Das Komitee würdigte damit insbesondere seinen Einsatz für die Stärkung der internationalen Diplomatie.
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Seither hat Obama Schwierigkeiten, den enorm hohen Erwartungen standzuhalten. Die Wirtschaftskrise hat seiner Regierung, die ohnehin leere Kassen übernommen hat, schwer zugesetzt. Vor allem die konservative "Tea-Party-Bewegung" richtet sich gegen Obamas "sozialistische Politik".
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