Sonntag, 19. Mai 2013

19. März 2012 11:24 Uhr

NRW: Norbert Röttgen will bei Wahlschlappe offenbar nicht nach Düsseldorf

Norbert Röttgen will bei einer Niederlage laut einem Medienbericht Bundesumweltminister bleiben und nicht als Oppositionsführer nach Düsseldorf.

Norbert Röttgen will bei einer Niederlage laut einem Medienbericht Bundesumweltminister bleiben. Der CDU-Spitzenkandidat für die vorgezogene Neuwahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) wolle in diesem Fall nicht in die Landespolitik wechseln, berichtete die "Bild"-Zeitung am Montag unter Berufung auf Vertraute des Ministers.
Foto: dpa

Norbert Röttgen will bei einer Niederlage laut einem Medienbericht Bundesumweltminister bleiben. Der CDU-Spitzenkandidat für die vorgezogene Neuwahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) wolle in diesem Fall nicht in die Landespolitik wechseln, berichtete die "Bild"-Zeitung am Montag unter Berufung auf Vertraute des Ministers. Demnach äußerte Röttgen sich in Gesprächen am Wochenende entsprechend.

Norbert Röttgen: Auch Kanzlerin Merkel will ihn als Oppositionsführer

In den vergangenen Tagen hatten mehrere Unionspolitiker, darunter auch CSU-Chef Horst Seehofer, gefordert, Röttgen solle auch bei einer Niederlage sein Ministeramt in Berlin aufgeben und als Oppositionsführer nach Nordrhein-Westfalen wechseln. Laut einem Medienbericht soll auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) diesen Wunsch an ihren Minister herangetragen haben.

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FDP-Mann Döring: "Röttgen muss achtgeben"

Am Montag schloss sich auch FDP-Generalsekretär Patrick Döring der Forderung an. Wer Ministerpräsident des größten Bundeslands werden wolle, müsse sich auch klar und umfassend zur Landespolitik bekennen, sagte er der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Röttgen muss achtgeben, dass er durch die Debatte nicht irreparabel beschädigt wird", fügte Döring hinzu.

Vorgezogene Neuwahl in NRW

In NRW, Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland, steht am 13. Mai eine vorgezogene Neuwahl an, nachdem die Opposition im Landtag am Mittwoch den Haushaltsplan der bisherigen rot-grünen Minderheitsregierung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ablehnte. Das Parlament löste sich daraufhin auf. (afp, AZ)

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