Donnerstag, 23. Mai 2013

21. September 2011 16:21 Uhr

Schutz der Zivilbevölkerung

Nato verlängert Mandat für Libyen-Einsatz bis Jahresende

Die 28 Nato-Staaten haben das Mandat für den Libyen-Einsatz des Bündnisses bis zum Jahresende verlängert. Ziel sei die Zivilbevölkerung zu schützen.

Die libysche Regierung lässt Journalisten einen Kindergarten zeigen, der bei einem Nato-Angriff zerstört worden sein soll.
Foto: Sabri Elmhedwi, dpa

Der Beschluss des Nato-Rates zur Verlängerung des Einsatzes in Libyen bedeute aber nicht, dass dieser tatsächlich noch drei weitere Monate dauern werde, sagten Diplomaten am Mittwoch in Brüssel. Das bisherige Mandat war bis Ende September befristet.

«Wir sind in der allerletzten Phase», hatte Rasmussen am vergangenen Freitag in Brüssel gesagt. Der Einsatz solle auch nach dem Sieg der Anti-Gaddafi-Rebellen in Libyen so lange fortgesetzt werden, wie es noch Widerstandsnester von Gaddafi-treuen Soldaten gebe. An dem Einsatz sind zwölf Nato-Mitglieder sowie drei Nichtmitglieder beteiligt.

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Nato-Flugzeuge haben seit Beginn des Einsatzes am 31. März rund 8750 Kampfeinsätze gegen militärische Einrichtungen der Gaddafi-Truppen geflogen. Zudem wurde über eine Seeblockade militärischer Nachschub nach Libyen gestoppt. Die Nato beruft sich bei ihrem Einsatz auf eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, wonach «alle notwendigen Maßnahmen» zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Gewalt durch Regierungssoldaten erlaubt sind. dpa

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Schlagworte

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