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24. Juli 2008 11:00 Uhr

Rede in Berlin

Obama erobert die Herzen - 215.000 jubeln

Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Barack Obama versetzte Berlin in helle Aufregung. 215.000 Zuschauer erlebten seine mitreissende Rede an der Siegessäule mit. Im Live-Ticker können Sie den Obama-Tag nachlesen.

Berlin (AZ/dpa/ddp) - Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Barack Obama versetzteBerlin in helle Aufregung. 215.000 Zuschauer erlebten seinemitreissende Rede an der Siegessäule mit. Hier können Sie denObama-Tag nachlesen:

20.00 Uhr: Fazit. Der demokratische Präsidentschaftskandidat hat sich gut verkauft in Berlin. Am Freitag reist der charismatische Amerikaner weiter - als nächstes will er die Herzen in Paris erobern.

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19.55 Uhr: Bad in der Menge. Obama schüttelt Hände, lässt sich feiern. Als aktuelle Zuschauerzahl wird nun sogar 215.000 verkündet.

19.50 Uhr: Begeistertes Publikum. Obama hat die Herzen der Menschen erobert mit seinen Erinnerungen an Gemeinsamkeiten und Hoffnungen für die Zukunft. Und er kündigte eine neue Aera der Partnerschaft zwischen Amerika und Europa an.

19.41 Uhr: Globale Aufgaben. Obama rief die Völker der Welt eindringlich dazu auf, gemeinsam in einem neuen Geist zusammenzuarbeiten. Er verwies auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel oder den Kampf gegen den Terrorismus. Überall auf der Welt müssten die Mauern fallen - "aber Amerika schafft das nicht allein." Der Zeitpunkt sei gekommen, an dem eine neue Generation der Geschichte ihren Stempel aufdrücken müsse.

19.34 Uhr: "Schaut auf Berlin". Bei seiner Rede an der Berliner Siegessäule hat sich US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama eine der berühmtesten Reden der Stadt zum Vorbild genommen. Der demokratische Senator rief vor zehntausenden Besuchern aus: «Völker der Welt, schaut auf Berlin.» Mit diesen Worten erinnerte er an die historische Rede des einstigen Berliner Bürgermeisters Ernst Reuter während der Berlin-Blockade 1948/1949.

19.28 Uhr: Obama und die Wurzeln. Der Kandidat bekennt sich zu seinen afrikanischen Wurzeln und erinnert an die lange gemeinsame Geschichte der USA und Europas. Dabei betont er die große Bedeutung Berlins als Symbol der Freiheit.

19.21 Uhr: Barack betritt die Bühne. Keine Bodyguards begleiten Obama, als er vor die Menge tritt. Die Menge jubelt.

19.09 Uhr: Warten auf Obama. Rund 100.000 warten nach Schätzungen der Veranstalter auf den Popstar der Politik. Vor zehn Minuten sollte die Rede beginnen, doch der Konvoi ist erst jetzt auf dem Weg.

18.42 Uhr: Rockmusik für die Stimmung. Wenige Minuten vor dem erwarteten Auftrizz Obamas heizt die Rockband Reamonn die Stimmung an.

18.29 Uhr: Strenge Kontrollen. Die Zuschauer mussten sich strengen Sicherheitskontrollen unterziehen. Große Taschen und Plakate durften nicht mitgebracht werden. Zahlreiche Amerikaner, die in Europa leben, sind unter den Zuschauern. Für sie ist es eine einmalige Gelegenheit, ihren Präsidentschaftskandidaten einmal live zu sehen. Sonst können sie seine Reden nur im Internet oder vor dem Fernseher verfolgen.

18.15 Uhr: Tausende bei der Siegessäule. Warten auf Barack Obama. Die Straße des 17. Juni ist gut mit Zuhörern gefüllt. Seit Einlassbeginn strömen Tausende zur Siegessäule. Auf der Straße sind zwei Leinwände aufgebaut worden, auf denen die Rede verfolgt werden kann.

18.05 Uhr: Politische Gemeinsamkeiten. Nach ihren Gesprächen mit Barack Obama sehen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) außenpolitische Gemeinsamkeiten mit dem US-Präsidentschaftsbewerber. Sie lobten das «sehr offene und in die Tiefe gehende Gespräch in sehr guter Atmosphäre».

17.55 Uhr: Hervorragende Umfragewerte: In der Gunst der US-Wähler liegt der demokratische Präsidentschaftsanwärter Barack Obama Umfragen zufolge weiter vor seinem republikanischen Kontrahenten John McCain. In einer aktuellen Umfrage für das «Wall Street Journal» und den Rundfunksender NBC gaben 47 Prozent der Befragten an, bei der Wahl im November für Obama stimmen zu wollen, 41 Prozent favorisierten McCain.

17.28 Uhr: Eintrag ins Gästebuch. Mit seinem Eintrag ins Gästebuch Berlins hat sich der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama für den «offenherzigen Empfang» durch die deutsche Hauptstadt bedankt. «Berlin ist für die Welt ein Symbol für den Sieg der Hoffnung über die Angst und die Unmöglichkeit, Menschen in ihrem Streben nach Freiheit zu trennen», schrieb der Linkshänder nach Senatsangaben in seiner ungewöhnlich langen Botschaft. «Lassen Sie uns gemeinsam auf dieser bemerkenswerten Geschichte aufbauen.»

17 Uhr: Sport statt Kultur. Eigentlich wurde Obama am Checkpoint Charlie oder anderen Berliner Sehenswürdigkeiten erwartet. Der US-Demokrat tauchte statt dessen im Jogginganzug im Luxushotel Ritz Carlton am Potsdamer Platz auf. Der Weg vom Hotel Adlon, wo Obama logiert, ist nur ein paar hundert Meter entfernt.

16.36 Uhr: Bären für Obama. Das 20-minütige Treffen von Obama und Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit ist vorbei. Als Geschenk gab es für den Präsidentschaftskandidaten eine traditionelle Bärenfigur der Königlichen Porzellanmanufaktur. Bei dem Treffen hat sich Barack Obama auch ins Goldene Buch der Stadt Berlin eingetragen: "Herzlichen Dank an den Bürgermeister dieser großartigen Stadt und an alle Mitarbeiter für diesen offenherzigen Empfang. Berlin ist ein Symbol für den Sieg der Hoffnung über die Angst und dafür, dass es unmöglich ist, Menschen in ihrem Streben nach Freiheit zu trennen. Lassen sie uns gemeinsam auf dieser bemerkenswerten Geschichte aufbauen."

16.25 Uhr: Fans warten schon. Bereits drei Stunden vor der Rede des Demokraten Obama warten bereits 1000 Schaulustige zusammen mit nervösen Sicherheitskräften und Journalisten an der Siegessäule.

15.47 Uhr: Treffen mit dem "Party-Bürgermeister". Für den Nachmittag ist noch ein Treffen zwischen Barack Obama und dem Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, im Hotel Adlon geplant. Über 100 Journalisten haben sich bereits vor dem Gebäude am Brandenburger Tor versammelt.

15.26 Uhr: Viele Gemeinsamkeiten. Barack Obama hat das Auswärtige Amt inzwischen wieder verlassen. Das Gespräch zwischen dem Präsidentschaftskandidaten und Steinmeier hat länger als eine halbe Stunde gedauert. Steinmeier ist zufrieden. Er und Obama stimmen in ihren Ansichten zur Außenpolitik vollkommen überein.

14.20 Uhr: Bei Steinmeier. Die Reise durch Berlin geht für Obama und seinen Tross weiter. Der Senator ist inzwischen am Auswärtigen Amt angekommen. Dort spricht er jetzt mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Das Gespräch soll rund eine halbe Stunde dauern.

14.06 Uhr: Kein Besuch in Landstuhl. Barack Obama verzichtet auf eine Stippvisite bei den in Rheinland-Pfalz stationierten US-Soldaten. Ein ursprünglich für Freitag anvisierter Besuch im US-Militärkrankenhaus in Landstuhl sei kurzfristig abgesagt worden, sagte eine Sprecherin des US-Luftwaffenstützpunkts Ramstein. Gründe für die Absage konnte die Militärsprecherin nicht nennen.

13.46 Uhr: Paket enthält Buch. Wie die Polizei mitteilte, waren in dem Paket waren den Angaben zufolge ein Buch und ein Rückumschlag. Der Absender habe es an das Hotel mit der Bitte um eine persönliche Widmung durch Obama geschickt.

13.16 Uhr: Lobby des Adlon geräumt. Wegen eines verdächtigen Pakets ist die Eingangshalle des Berliner Hotels von Barack Obama geräumt worden. Sprengstoffexperten untersuchten das Paket mit Hunden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein Taxifahrer habe das Paket am Hotel abgegeben, hieß es. Obama war kurz zuvor im Hotel "Adlon" in der Nähe des Brandenburger Tors eingetroffen. Inzwischen hat die Polizei aber Entwarnung gegeben.

12.28 Uhr: So lief das Gespräch. Empfangen wurde Obama am Eingang des Kanzleramtes zunächst von Merkels außenpolitischem Berater Christoph Heusgen. Oben zeigte die Kanzlerin Obama ihr Büro und trat mit dem Gast auf den Balkon mit Blick auf das Regierungsviertel. Merkels Begrüßung: "Welcome. Ich freue mich auf eine gute Diskussion." Der Präsidentschaftsbewerber legte der Kanzlerin bei der Begrüßung die Hand auf die Schulter. Dann führte die Kanzlerin Obama einige Meter weiter. "It looks better here", sagte sie. Der US-Politiker winkte den etwa hundert Schaulustigen zu, die sich vor der Regierungszentrale versammelt hatten. Anschließend zogen sie sich zum Gespräch zurück. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm sprach im Anschluss von einem "sehr offenen und in die Tiefe gehenden Gespräch in sehr guter Atmosphäre". Obama hat inzwischen das Kanzleramt wieder verlassen.

11.16 Uhr: Das erste Gespräch. Es ist die erste Begegnung beider Politiker. Angela Merkel wollte mit dem US-Senator vor allem über die transatlantischen Beziehungen, den Klimaschutz, die Welthandelsrunde und die NATO-Einsätze sprechen. Mit Blick auf mögliche Forderungen nach einem verstärkten Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan hatte Merkel am Mittwoch erklärt, sie könne Obama "die gute Botschaft überbringen, dass wir 1000 Soldaten mehr in unser Mandat aufnehmen werden".

10.58 Uhr: Im Kanzleramt. Der US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama ist am Donnerstag zu einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt eingetroffen. Das Treffen soll etwa eine Stunde dauern. Merkel hatte am Vortag ein "sehr offenes, ausführliches Gespräch" angekündigt. Am Nachmittag will Obama Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) treffen.

9.50 Uhr: Die Landung. Ein paar Minuten früher als geplant ist der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama in Berlin eingetroffen. Er landete um 9.50 Uhr am Flughafen Tegel. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollte den US-Senator aus Illinois um 11 Uhr im Kanzleramt empfangen, um mit ihm über Klimaschutz, Welthandel und die Beziehungen zwischen Europa und den USA zu sprechen.

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