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24. Juli 2008 10:49 Uhr

Werbecoup im Wahlkampf

Obama kauft sich bei Olympia-Berichterstattung ein

Barack Obama hat einen Werbe-Coup gelandet. Der US-Präsidentschaftskandidat soll sich für fünf Millionen Dollar als Co-Sponsor der Olympiaberichterstattung eingekauft haben.

Augsburg (AZ). Bei der Wahl um die US-Präsidentschaft geht es in erster Linie um die beste Vermarktung des eines Kandidaten. Barack Obama hat hier einen Coup gelandet. Der Kandidat soll sich bei der Berichterstattung über Olympia eingekauft haben.

Wie spiegel-online berichtet, hat sich der Demokrat für fünf Millionen Dollar als Co-Sponsor der Olympiaberichterstattung eingekauft. Nach Angaben von US-Medien werde Barack Obama während der Sportübertragung aus Peking auf NBC und auf den Kabeltöchtern Wahlwerbespots schalten. Diese werden dann über die Bildschirme der Bürger aller US-Bundesstaaten flimmern. Das zur besten Sendezeit.

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Gemeldet wurde dieser Deal laut spiegel-online unter anderem von der "New York Times" und dem Branchenblatt "Advertising Age". Bestätigt sei der Deal vom Team um Obama aber noch nicht worden.

Bei diesem Werbepakt soll es sich um die größte politische Werbeaktion in der Geschichte der Olympischen Spiele handeln. Es ist ein beispielloser strategischer Werbe-Schachzug des Barack Obama. Denn NBC plane über seinen US-Stammsender und seine Kabelfilialen rund 3600 Stunden Berichterstattung aus Peking und 2200 Stunden im Internet. Genug Zeit also, um zwischendurch Werbung für sich zu machen. Ein 30-Sekunden-Spot soll im Schnitt 750.000 Dollar kosten, heißt es bei spiegel-online.

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