Papst Benedikt XVI. kommt im nächsten Jahr nach Deutschland. Es wäre sein erster offizieller Besuch in seiner Heimat.

Die »Frankfurter Rundschau» (Montagausgabe) berichtete vorab unter Berufung auf zuverlässige Quellen, der Papst-Besuch sei mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, besprochen worden, als dieser sich vergangene Woche in Rom aufhielt.
Ein genaues Datum sowie die einzelnen Stationen des Staatsbesuchs ständen aber noch nicht fest. Sicher sei aber, dass Berlin auf dem Programm steht. Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, bestätigte am Sonntag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), dass der Bundespräsident das Kirchenoberhaupt schriftlich eingeladen habe.
Die Deutsche Bischofskonferenz war am Sonntag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Es wäre der erste offizielle Staatsbesuch des Kirchenoberhaupts in seiner Heimat. Bislang hat der Papst sein Heimatland zweimal besucht: beim Weltjugendtag 2005 in Köln und Bayern 2006. Beide Besuche waren als pastorale oder private Visiten deklariert worden.
Die Zeitung schrieb, ein genaues Datum von Benedikts Besuch sowie die einzelnen Stationen seien noch nicht endgültig zwischen Vatikan, Bundespräsidialamt und Bischofskonferenz abgestimmt. Sicher sei aber, dass Berlin im Falle einer Papst-Reise auf dem Besuchsprogramm stehen werde. Im vergangenen Jahr war darüber spekuliert worden, ob das Kirchenoberhaupt Deutschland zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung besuchen würde.
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