Dienstag, 21. Mai 2013

06. Mai 2012 09:42 Uhr

Salafisten verletzen zwei Polizisten schwer - Pro NRW-Demo

Bei gewaltsamen Ausschreitungen während  einer Demonstration der rechtsextremen Organisation «Pro NRW» in  Bonn sind am Samstag zwei Polizisten schwer verletzt worden.

Während einer Demonstration der rechtsextremen Organisation «Pro NRW» haben Gegendemonstranten aus dem Umfeld der Salafisten zwei Polizisten schwer verletzt. Gegendemonstranten aus dem salafistischen Umfeld hätten Polizisten  angegriffen und mit Steinen beworfen, teilte die Polizei am  Samstagabend mit.

Zwei Polizisten von Salafisten schwer verletzt

Eine Beamtin und ein Beamter seien durch  Messerstiche schwer verletzt worden und würden stationär in einem  Krankenhaus behandelt. Die Tatverdächtigen seien vor Ort  festgenommen worden. Zehn weitere Polizisten seien leicht verletzt  worden.

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Seit Tagen Demonstrationen von Pro NRW

Laut Polizei demonstrierte «Pro NRW» ab kurz nach 15.00 Uhr mit  etwa 30 Teilnehmern vor der König-Fahd-Akademie in Bonn. Demnach  riefen die Veranstalter der Gegendemonstration, der Rat der  Muslime, ihre Teilnehmer mehrfach zu Besonnenheit und Friedlichkeit  auf. Gegen 15.30 Uhr sei die zunächst friedliche Gegendemonstration  jedoch in Gewalt umgeschlagen. Insgesamt habe die Bonner Polizei 48  Menschen festgenommen. Nähere Angaben will die Polizei am Sonntag  bei einer Pressekonferenz machen.

Gegendemonstration der Salafisten schlägt in Gewalt um

Die Ausschreitungen waren nicht die ersten ihrer Art. Im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf versammeln sich «Pro  NRW»-Unterstützer bereits seit Tagen vor Moscheen zu  Demonstrationen. In Solingen war es dabei am 1. Mai zu  Gewalttätigkeiten gekommen: Als «Pro NRW»-Aktivisten Plakate mit  Mohammed-Karikaturen zeigten, versuchten radikalislamische  Salafisten Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Dabei schlugen  Salafisten nach Polizeiangaben mit Stöcken auf Beamte ein und  bewarfen sie mit Steinen. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland  hatte am Freitag mitgeteilt, Strafanzeige wegen Volksverhetzung  gegen «Pro NRW» erstattet zu haben. AFP

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