Samstag, 18. Mai 2013

07. Mai 2012 20:34 Uhr

Griechenland

Samaras erklärt Sondierungsgespräche in Athen für gescheitert

Einen Tag nach der Wahl in Griechenland hat der mit der Regierungsbildung beauftragte Chef der Konservativen, Antonis Samaras, seine Sondierungsgespräche für gescheitert erklärt.

Antonis Samaras ist Vorsitzender der konservativen Partei Nea Dimokratia.
Foto: dpa

Es sei  ihm nicht gelungen, zu einem positiven Ergebnis zu kommen, sagte Samaras am Montag in einer Fernsehansprache. Er habe Präsident  Karolos Papoulias bereits informiert und sein Mandat zurückgegeben. Papoulias wird nun am Dienstag den Chef der Linksallianz Syriza, Alexis Tsipras, mit der Regierungsbildung beauftragen.

Papoulias hatte Samaras als Vorsitzenden der stärksten Partei im  Parlament mit der Regierungsbildung beauftragt. Der Chef der  konservativen Nea Dimokratia traf mit den Vorsitzenden von Syriza, der sozialdemokratischen Pasok und der Demokratischen Linken  (Dimar) zusammen, um über eine mögliche Koalition zu sprechen. Syriza und Demokratische Linke lehnten ein Bündnis mit den  Konservativen ab. Die Pasok erklärte sich zu einer Fortsetzung der bisherigen Koalition nur unter der Bedingung bereit, dass sich weitere linke Gruppierungen an ihr beteiligen.

Tsipras erhält nun den Auftrag zur Regierungsbildung, weil seine Syriza zweitstärkste Fraktion im Parlament wurde. Sollte er binnen drei Tagen ebenfalls scheitern, erhält Venizelos, der Chef der  drittgrößten Partei im Parlament, den Auftrag zur Regierungsbildung. afp

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