Samstag, 25. Mai 2013

28. März 2012 10:06 Uhr

Bericht

Schwarz-Gelb vereinfacht Zuzug hochqualifizierter Ausländer

Die Koalition will hochqualifizierten Fachkräften aus dem Ausland den Zuzug nach Deutschland erleichtern. Dies geht aus einem Bericht der Financial Times Deutschland hervor.

Der Zuzug von qualifizierten Ausländern soll erleichtert werden. Foto: Friso Gentsch dpa

Hochqualifizierte ausländische Fachkräfte sollen in Deutschland künftig leichter eine Stelle antreten  können. Wie die «Financial Times Deutschland» am Mittwoch  berichtete, einigte sich die Koalition darauf, die Verdienstgrenze  von bisher 66.000 Euro auf 44.800 Euro jährlich herabzusetzen. In  Berufen mit vielen freien Stellen soll die Verdienstschwelle  demnach sogar auf 34.200 Euro gesenkt werden, wie die Zeitung unter  Berufung auf Koalitionskreise berichtete.

Koalition für Zuzug hochqualifizierter Ausländer

Neu eingeführt werden soll dem Bericht zufolge ein Visum zur  Arbeitsplatzsuche. Damit sollen Ausländer aus Nicht-EU-Ländern  unabhängig von ihrer Qualifikation und ihrem bisherigen Verdienst  für sechs Monate einreisen können, um einen Arbeitsplatz zu suchen.  Sie müssen allerdings vorher nachweisen, dass sie in diesem  Zeitraum selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Finden  sie eine Anstellung, muss auch ihr Gehalt über den neuen  Verdienstschwellen liegen.

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»FTD»: Schwarz-Geld vereinfacht Zuzug hochqualifizierter Ausländer

Ein Jahreslohn von 44.800 Euro soll laut «FTD» zunächst zu einem  befristeten Bleiberecht von drei Jahren führen. Danach soll das  Anrecht auf dauerhafte Niederlassung bestehen. Dem Bericht zufolge  sollen künftig Deutschkenntnisse besonders berücksichtigt werden.  Wer gut Deutsch spreche, erhalte nach zwei Jahren ein unbefristetes  Aufenthaltsrecht. «Wir wollen gute Integrationsleistungen  belohnen», zitierte die «FTD» aus Koalitionskreisen. AZ/afp

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