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Angriff
07.06.2017

Terroralarm vor Notre-Dame

In Paris geht ein Mann auf Polizisten los. Tausende Touristen retten sich in die Kathedrale

Im Herzen von Paris heulen wieder die Polizeisirenen. Ein Anti-Terror-Einsatz läuft. Das Viertel um die Kathedrale Notre-Dame ist an diesem stürmischen und regnerischen Dienstag weiträumig abgesperrt. Die Kontrollen sind strikt: Auch Anwohner und Gäste von Hotels dürfen nicht durch. Vor dem Gotteshaus, das jedes Jahr von etwa 13 Millionen Menschen besucht wird, hat ein Mann gegen 16.20 Uhr einen Polizisten mit einem Hammer attackiert und dabei „Das ist für Syrien“ gerufen. Ein Beamter schießt auf den Angreifer und verletzt ihn.

Viele Besucher der Kathedrale im gotischen Stil und des historischen Stadtviertels auf der von der Seine umschlossenen Île de la Cité wissen zur Tatzeit nicht genau, was passiert. „Ich hörte einen Knall, ich dachte, es sei ein Gewitter“, berichtet Joe Ann Paulus aus dem US-Bundesstaat Georgia. „Ich hielt mich am Eingang der Kirche auf. Polizisten riefen: ,Bewegen Sie sich, bewegen Sie sich!‘“ Die Menschen seien in die Kirche geflüchtet. Es habe aber keine Panik gegeben.

Bis zu tausend Menschen finden in der Kirche Zuflucht. „Zuerst sind die Leute hin- und hergelaufen. Dann musste sich jeder setzen. Viele haben gebetet“, erzählen Lukas und Slawomir, die aus Polen stammen und mit ihren Familien im nordrhein-westfälischen Bochum leben. Dann durften die Ersten die Kathedrale verlassen. Familien mit Kindern hatten Vorrang.

Der Angreifer war offensichtlich alleine unterwegs, berichtet später Innenminister Gérard Collomb. Der mutmaßliche Täter habe sich als algerischer Student ausgegeben. Neben dem Hammer habe er auch mehrere Küchenmesser bei sich gehabt. Der Mann habe sich als „Soldat des Kalifats“ der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bezeichnet.

Der Mann näherte sich bei dem Angriff einer Polizeipatrouille und schlug auf einen der drei Beamten ein. Ein weiterer Polizist griff dann zur Waffe. Der attackierte Polizist erlitt keine größeren Verletzungen.

Der Zwischenfall, bei dem möglicherweise Schlimmeres verhindert wurde, trifft Frankreich zu einem delikaten Zeitpunkt. In wenigen Tagen wird wieder gewählt; am Sonntag steht die erste Runde der Parlamentswahl auf dem Programm. Drei Tage zuvor hatten islamistische Gewalttäter in London sieben Menschen getötet und knapp 50 verletzt. (dpa)

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