Startseite
Icon Pfeil nach unten
Politik
Icon Pfeil nach unten

US-Pastor verbrennt Koran - Iran protestiert

Politik

US-Pastor verbrennt Koran - Iran protestiert

  • |
  • |
  • |
    Iran verurteilt Verbrennung des Koran durch US-Pastor
    Iran verurteilt Verbrennung des Koran durch US-Pastor

    Zehn Fakten zu Iran

    Iran heißt auf deutsch: Land der Arier. Im Westen wurde das Land lange Persien genannt.

    Iran ist ein Staat in Vorderasien.

    Auf einer Fläche von 1.648.195 Quadratkilometern leben etwa 75 Millionen Menschen.

    Die Flagge des Iran ist grün-weiß-rot. Der Wahlspruch des Landes ist „Unabhängigkeit, Freiheit, Islamische Republik“.

    Die Währung des persischen Staates ist der Rial, der 100 Dinars entspricht.

    Iran war bis 1979 eine Monarchie. Nach der Revolution wurde es zu einer "Islamischen Republik".

    Die Hauptstadt heißt Teheran und hat 8,8 Millionen Einwohner.

    Der Iran grenzt an den Irak, Aserbaidschan, die Türkei, Armenien, Turkmenistan, Afghanistan und Pakistan.

    Das Land, das reich an Erdöl ist, grenzt an das Kaspische Meer, den Golf von Oman und an den Persischen Golf, die durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz getrennt sind.

    Die größten Städte des Iran sind Teheran, Maschhad, Isfahan, Täbris und Karadsch.

    Iran verurteilt Verbrennung des Koran durch US-Pastor. Teheran fordert Washington zum Einschreiten auf: Das Außenministerium verurteile "entschieden diese lächerliche, beleidigende und provokante Tat", zitierte die Nachrichtenagentur Irna am Montag aus einer Erklärung. Demnach forderte das Ministerium die US-Regierung auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, damit sich ein derartiger Vorfall nicht wiederholt.

    Iran verurteilt Verbrennung des Koran durch US-Pastor

    Der umstrittene US-Pastor Terry Jones hatte am Sonntag in Gainesville im US-Bundesstaat Florida mehrere Ausgaben des Koran sowie ein Bild des Propheten Mohammed verbrannt. Wie die Zeitung "The Gainesville Sun" berichtete, wollte er mit der Aktion gegen die Inhaftierung des evangelischen Pastors Jussef Nadarchani im Iran protestieren. Nadarchani droht die Todesstrafe, weil er als Muslim zum Christentum konvertiert war.

    Teheran fordert Washington zum Einschreiten auf

    Zehn Fakten über die USA

    USA steht für United States of America (Vereinigte Staaten von Amerika).

    Die USA bestehen aus 50 Bundesstaaten. Hauptstadt ist Washington D.C.. Die größte Stadt ist New York.

    Die Deutschen haben viele Namen für die USA: Amerika, "Über dem großen Teich", Uncle Sam, Amis, Yankees, Der Große Bruder, die Staaten.

    Währung der USA ist der Dollar, der 100 Cent entspricht.

    Die letzten drei Präsidenten der USA: Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton. Die ersten drei US-Präsidenten: George Washington, John Adams und Thomas Jefferson.

    Die Vereinigten Staaten von Amerika haben eine Fläche von 9.629.091 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl liegt offiziell bei etwa 310 Millionen Menschen.

    Die USA haben zwei Wahlsprüche: "E Pluribus Unum" ("aus vielen Eins", nie offiziell anerkannt) und "In God We Trust" ("Auf Gott vertrauen wir")

    Der Unabhängigkeitstag (Independence Day) ist am 4. Juli (1776).

    Das US-Militär ist die mächtigste Armee der Welt. Nach Ende des Kalten Krieges galten und gelten die Vereinigten Staaten als letzte Supermacht. China rückt aber näher.

    Die Telefonvorwahl von Amerika ist entsprechend: +1.

    Laut dem Zeitungsbericht forderte das US-Verteidigungsministerium Jones auf, von der Aktion abzusehen, da eine Verbrennung des heiligen Buchs der Muslime das Leben von US-Soldaten in Afghanistan und anderen Ländern gefährden könne. Im März 2011 hatte Jones' Vertreter Wayne Sapp ein Exemplar des Koran verbrannt und die Aktion im Internet veröffentlicht. Bei anschließenden Protesten im Norden Afghanistans wurden mindestens zwölf Menschen getötet.

    US-Pastor verbrennt Koran - Iran protestiert

    Salafismus - Strömung des Islamismus

    Zur islamistischen Strömung gehört der Salafismus. Diese religiöse und politische Bewegung orientiert sich an einem idealisierten Bild der Frühzeit des Islam. Das arabische Wort «Salaf» steht dabei für Ahnen und Vorfahren. Viele Salafisten tragen lange Bärte, weite Gewänder und Kopfbedeckungen. Frauen, die kein Kopftuch tragen, begehen nach Überzeugung von Salafisten eine schwere Sünde.

    In Deutschland stehen Teile der Salafisten-Bewegung im Verdacht, ein Sammelbecken für gewaltbereiten Islamismus zu sein und Verbindungen zu Terrornetzwerken zu pflegen. Nach dem jüngsten Verfassungsschutzbericht üben viele salafistische Einrichtungen vor allem auf junge Muslime Anziehungskraft aus. Das Gedankengut könne eine Radikalisierung fördern.

    Nadarchani war zunächst wegen des Abfalls vom islamischen Glauben zum Tode verurteilt worden. Im Juli 2011 hob das Oberste Gericht das Urteil auf und verwies den Fall erneut an ein untergeordnetes Gericht in Rascht, woher der Pastor stammt, zurück. Im September wurde ein neues Urteil gefällt, jedoch nicht veröffentlicht. Auch in Deutschland und anderen Ländern ist seitdem die Sorge geäußert worden, dass der 34-Jährige demnächst hingerichtet werden könnte. afp/AZ

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden