Sonntag, 19. Mai 2013

26. Februar 2012 12:14 Uhr

Afghanistan

USA halten nach Tötung von Beratern an Partnerschaft mit Kabul fest

Zwei US-Militärberatern sind in Kabul getötet worden. Trotzdem wollen die USA an der Partnerschaft mit Afghanistan festhalten.

Die USA wollen trotz der Tötung von zwei Millitärberatern weiter mit Afghanistan zusammen arbeiten. Dies erklärte am Samstag das Weiße Haus in Washington. Ein Sprecher sagte: «Die USA bleiben bei der Partnerschaft mit der afghanischen Regierung und dem afghanischen Volk, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen, Al-Kaida zu zerschlagen.» Zwei zur Afghanistan-Truppe ISAF gehörende US-Berater waren am Samstag im Kabuler Innenministerium erschossen worden; zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

Gewaltsame Proteste gegen Koran-Verbrennungen

Nachdem bekannt geworden war, dass US-Soldaten auf dem Stützpunkt Bagram Koran-Exemplare verbrannt hatten, gibt es in Afghanistan seit Tagen blutige Proteste. Bei Zusammenstößen wurden bislang mehr als 25 Menschen getötet. Auch eine offizielle Entschuldigung von US-Präsident Barack Obama konnte die Gewalt nicht eindämmen.

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Obama telefonierte den Angaben zufolge am Samstag mit ISAF-Kommandeur John Allen und unterstützte dabei ausdrücklich alle getroffenen Maßnahmen, «um unsere  Soldaten und die Zivilisten in Afghanistan zu schützen».

NATO-Mitarbeiter aus afghanischen Ministerien abgezogen

John Allen hatte zuvor entschieden, sämtliche NATO-Mitarbeiter aus afghanischen Ministerien abzuziehen. Damit reagierte er auf die Tötung der beiden US-Berater. afp

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