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03. Februar 2012 10:38 Uhr

Chávez

Warnung an Großbritannien: Argentinien ist nicht alleine

Venezuelas Staatschef Hugo Chávez hat Großbritannien wegen des Streits um die Falklandinseln gewarnt: Argentinien sei heute nicht mehr alleine.

Keine Spur von Amtsmüdigkeit: Der venezolanische Präsident Hugo Chávez strebt am 7. Oktober seine zweite Wiederwahl an. Jetzt drohte er Großbritannien. Im Streit um die Falklandinseln stehe Argentinien nicht mehr alleine da. Foto: Palacio de Miraflores dpa

Der Staatschef Venezuelas, Hugo Chávez, hat die Regierung von Großbritannien im langwährenden Streit um die Falklandinseln vor einer Provokation Argentiniens gewarnt. Die Regierung Großbritanniens dürfe sich nicht täuschen bei seinen Drohungen gegen das südamerikansiche Land Argentinien, das zwar «vor 30 Jahren (beim Falklandkrieg) alleine dagestanden habe. Jetzt haben sich die Dinge geändert», so Chávez am gestrigen Donnerstag in einer Rede zu seinem 13-jährigen Amtsjubiläum in einem Arbeiterviertel von Caracas. «Argentinien wird nie alleine sein.»

Chávez warnt Großbritannien: Argentinien ist nicht alleine

Chávez fordert: «Es ist lächerlich, dass die britische Regierung Argentinien droht, weil sie (die Briten) die Islas Malvinas (spanischer Name für die Falklandinseln) verlassen müssten, die Argentinien gehören. Das ist es, was sie in Erfüllung der UN-Resolutionen tun müssten.» Chavez steht Oktober 2012 vor Präsidentschaftswahlen. Venezuelas Regierung wertete die Entsendung eines britischen Kriegsschiffes in den Südatlantik als Aggression gegenüber Argentinien.

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Streit zwischen England und Argentinien um Falklandinseln

Die britische Regierung sprach hingegen von einem länger geplanten Routineeinsatz. Nach britischen Medienberichten traf auch Prinz William zu seinem umstrittenen Einsatz als Hubschrauberpilot auf den Inseln ein. Der Konflikt um die Inselgruppe eskalierte kurz vor dem 30. Jahrestag des Beginns des Falklandkrieges. Die Militärjunta in Argentinien hatte damals am 2. April 1982 versucht, die Falklandinsel zu besetzen. Im darauffolgenden Krieg mit Großbritannien kamen fast 1000 Menschen ums Leben. AZ/dpa

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