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12. Februar 2007 12:42 Uhr

Giraffen-Baby unerwartet gestorben

Das Giraffenkind des Augsburger Zoos ist tot. Das Jungtier starb nach nur zehn Tagen. Zoochefin Barbara Jantschke: "Wir sind alle sehr traurig, das kam unerwartet."Zum Zoo-Special

Nach sechsstündiger Geburt wurde Giraffenweibchen Jamie im Zoo Augsburg geboren. Die rund 1,50 kleine Giraffe trinkt noch nicht bei seiner Mutter und ist extrem scheu. Deswegen ist das Giraffenhaus auch derzeit gesperrt. Die Nähe von Menschen könnte für das Tier lebensgefährlich sein. Abschirmung für Jamie Bild zeigt die Mutter von janie
Foto: Fred Schöllhorn

Augsburg (fene). Das Giraffenkind des Augsburger Zoos ist tot. Das Jungtier starb nach nur zehn Tagen. Zoochefin Barbara Jantschke: "Wir sind alle sehr traurig, das kam unerwartet."

Die junge Kuh hatte nach einer Verletzung nicht mehr trinken wollen. Vermutlich starb das nur 49 Kilo schwere Tier an Schwäche. Am Freitag hatten die Pfleger entdeckt, dass das Giraffen-Baby am rechten Hinterlauf lahmte und brachten ihn in die Tierklinik nach München. Ein Bluterguss im Kniegelenk wurde festgestellt. Vermutlich wurde das Jungtier von seiner Mutter Jamie (5) getreten.

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Jantschke glaubt, dass die angstrengende Geburt, die Verletzung und die belastende Untersuchung im Krankenhaus die 1,70m große Giraffe zu sehr schwächte. "Das spielte alles zusammen, am Ende war es für das sensible Tier wohl zu viel." Die Trauer im Zoo ist groß, denn seit fünf Jahren gab es in Augsburg keinen Giraffennachwuchs.

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