Bad Wörishofen (AZ). Ein 38-jähriger Mann aus dem Unterallgäu ist für den Tod der neun Hundewelpen verantwortlich, die nach Weihnachten in einem Wald bei Zaisertshofen gefunden wurden. Hinweise aus der Bevölkerung führten die Ermittler am Neujahrswochenende auf die Spur des arbeitslosen Hundehalters. Der geständige Täter muss sich nun vor Gericht verantworten.

Am 27. Dezember waren die toten Schäferhundewelpen in einem Wald zwischen Zaisertshofen und Markt Wald (Unterallgäu) entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann aus dem Unterallgäu vergeblich versucht, die sechs bis acht Wochen alten Welpen mittels eines Zeitungsinserats abzugeben. Eine Unterbringung in einem Tierheim scheiterte an den Kosten, die er nicht aufbringen wollte.
Nach Weihnachten entschied sich der 38-Jährige nach Angaben der Polizei, die Tiere in einen Fernsehkarton zu stecken und sie mit Autoabgasen zu töten. Daraufhin stellte er den Karton in einem nahegelegenen Waldstück ab.
Das Muttertier wurde dem Hundehalter weggenommen und bei Verwandten untergebracht. Die Hündin befand sich ebenso wie die Welpen in einem körperlich einwandfreien Zustand. Der Mann, der ein Geständnis abgelegt hat, muss sich wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor Gericht verantworten.
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