Dienstag, 12. Dezember 2017

13. Oktober 2017 00:34 Uhr

Jubiläum

25 Jahre Erdgasversorgung in Langerringen

Welche Gebiete aktuell erschlossen werden. Beim Festakt gibt es eine Spende für die Sing- und Musikschule

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Eine fruchtbare Verbindung mit Bestand – seit 25 Jahren bezieht Langerringen Energie von Erdgas Schwaben (von links: Prokurist Uwe Sommer, örtlicher Beauftragter Franz Erber aus Langerringen, Bürgermeister Konrad Dobler und Kommunalkundenbetreuerin Sylke Schlenker-Wambach). Foto: Michael Mäusly

Der damalige Bürgermeister Hermann Urban ist längst nicht mehr im Amt, aber mit seiner Unterschrift unter entsprechende Verträge hat er Anfang der 90er-Jahre die Gasversorgung Langerringens sichergestellt, die bis heute andauert. Gut 25 Jahre später kann sein Nachfolger Konrad Dobler als Dank für die vertrauensvolle Partnerschaft vom Versorger Erdgas Schwaben eine Spende in Höhe von 1000 Euro in Empfang nehmen.

Es ist eine kleine Erfolgsgeschichte und ein großes Stück Versorgungssicherheit, das die Gemeinde Langerringen und Erdgas Schwaben mit einem gemeinsamen Festakt würdigten. Sukzessive wurden ab Inbetriebnahme der entsprechenden technischen Infrastruktur Gewerbe- und Baugebiete mit Erdgas versorgt; den Anfang machte damals das Gewerbegebiet an der Hiltenfinger Straße. Auch die gemeindlichen Einrichtungen folgten dieser Entwicklung, ebenso wie zahlreiche private Abnehmer.

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Aktuell werden das Gewerbegebiet Langerringen Nord sowie der kleine Ortsteil Schwabmühlhausen entsprechend erschlossen. Zu dem Festakt waren nicht nur nahezu alle Gemeinderäte erschienen, sondern auch Erdgas Schwaben war mit mehreren Mitarbeitern vertreten, unter ihnen der Prokurist des Unternehmens, Uwe Sommer. Der Diplomingenieur ist gleichzeitig Leiter des Konzessionsmanagements und Netzvertrieb. Auf der Zeitachse gesehen ist Heizen mit Erdgas laut Kommunalberaterin Sylke Schlenker-Wambach die günstigste Variante. Obwohl in der Anschaffung teurer, würden sich ihrer Meinung nach die höheren Anschaffungskosten durch entsprechende Zuschuss- und Förderprogramme wie bei keiner anderen Heizmethode reduzieren lassen.

Später räumte Prokurist Sommer allerdings auch ein: „Die politischen Rahmenbedingungen passen noch nicht.“ In anderen Staaten sei eine Förderung wesentlich effizienter. In Deutschland bestehe im Vergleich dazu außerdem aufgrund politischer Überlegungen ein Wust aus zusätzlichen Abgaben und Umlagen, deren Nebeneinander für Laien nahezu unüberschaubar ist. Schlenker-Wambach, promovierte Naturwissenschaftlerin, kennt das Produkt Erdgas durch ihre umfangreiche Berufserfahrung buchstäblich von der Quelle bis zum Endverbraucher. Zum Ende ihres Kurzvortrages muss sie sich allerdings sanfte Kritik eines Gemeinderatsmitgliedes anhören.

Gerhard Ringler, ehemaliger Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, störte sich etwas an ihrer Aussage einer „Vermaisung der Landschaft“, denn das sei zu einseitig gesehen. Ringler, Landwirt und Mitbetreiber einer Biogasanlage, wies darauf hin, dass Mais weltweit mehrere wichtige Bedürfnisse bediene – zum Beispiel als Futterpflanze oder als Energieträger.

Die Spende von Erdgas Schwaben soll in die Anschaffung eines Klavieres für die gemeindliche Sing- und Musikschule fließen. (mimä)

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