Freitag, 22. September 2017

29. Januar 2014 00:48 Uhr

Kultur

Andrang bei Bildern und Balladen

Gleich hundert Besucher kamen zum ersten Schlößchen Open. Kulturamt und Kunstverein denken an eine Fortsetzung

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Über das Debüt von „Schlößchen Open“ freuten sich beim Finale zu später Stunde die gemeinsamen Veranstalter Gabriele Hornauer und Christine Weber (von links) sowie Jürgen Hörauf (rechts) vom Kunstverein mit Kulturamtsleiterin Elisabeth Morhard.
Foto: Theo Schilling

Bobingen Das erste „Schlößchen Open“ war für das städtische Kulturamt und den Kunstverein Bobingen „ein voller Erfolg“. Das bunte Programm im Unteren Schlößchen mit Kunst, Musik und Kulinarischem in der unverwechselbaren Atmosphäre des einstigen Fugger-Schlößchens sprach viele Interessierte an. Mehr als hundert Besucher fühlten sich wohl zwischen Bildern, Plastiken, Musik mit Balladen-Sänger Danny Street und netter Bewirtung im Bistro.

Kulturamtsleiterin Elisabeth Morhard: „Der erste Versuch war gleich ein Volltreffer. Schon eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start des unterhaltsamen Abendprogramms strömten die Besucher ins Haus.“

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Geboten war beim Debüt allerlei. Die Galerie-Räume im Erdgeschoss präsentierten die aktuelle Ausstellung „gemeinsam unterschiedlich“. Eine Gemeinschaftsausstellung mit Bildern und Plastiken von Ines Roller, Gernot Thamm, Helga Coning und Vorstandsmitglied Gabriele Hornauer.

Parallel zur großen Ausstellung hatten auch die Kinder-Malschule im Obergeschoss und das Bistro im Erdgeschoss geöffnet, wo zum abendlichen Plausch Snacks und Getränke angeboten wurden und den geselligen Charakter des Abends ergänzten.

Als wahrer Publikumsmagnet erwies sich das Gastspiel des Münchner Balladensängers Danny Street im Barocksaal des Schlößchens. Hier war der Andrang so groß, dass Kulturamtsleiterin Morhard beide Saaltüren öffnete, eilends Stühle auf dem Flur bereitstellte und den Konzertgenuss damit kurzerhand auf die Treppenhausgalerie ausdehnte.

Der Balladen-Sänger bezauberte das Publikum vom ersten Song weg, bot ein Konzerterlebnis mit seiner sanften Stimme, Gitarre, Mundharmonika und viel Gefühl.

Neben Stimme, instrumentalen Klängen und Ausstrahlung beeindruckte auch das Repertoire des Barden, das viele Titel der ganz großen Songwriter wie Bob Dylan, Cat Stevens, Joan Baez, John Denver und eigene Kompositionen des Künstlers beinhaltete. Seinen gefühlvollen Interpretationen stellte Street kleine Anekdoten voran, die das jeweilige Zeitgeschehen zu unsterblichen Songs wie „Streets of London“, „Farewell Angelina“ oder „House of Rising Sun“ in Erinnerung riefen.

Eine typische Publikumsaussage: „Ich könnte noch stundenlang zuhören“, gestand eine Dame zu vorgerückter Stunde. Und damit war sie nicht alleine. Erst nach mehreren Zugaben endete das Konzert, viele Besucher bedankten sich persönlich beim Künstler, und ermunterten die Veranstalter zu einer Fortsetzung von Schlößchen Open. „Die tolle Atmosphäre und der rege Zuspruch waren einfach überwältigend“, sagte die Vorsitzende des Kunstvereins, Christine Weber. (SZ)

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