Der ASC Bobingen genießt mit dem Mickhauser Bergrennen einen guten Ruf. Doch die Mammutveranstaltung stellt den Verein jedes Jahr vor eine finanzielle Herausforderung.


Mit seinen 139 Mitgliedern zählt der Automobil Sport Club (ASC) Bobingen eher zu den kleinen Vereinen in der Stadt. Ganz groß heraus kommen die Motorsportler jedoch alljährlich beim traditionellen ADAC-Bergrennen Mickhausen.
Seit sie die legendäre Motorsportveranstaltung am Mickhauser Berg im Jahr 2001 nach 16-jähriger Unterbrechung wieder zu neuem Leben erweckt haben, purzeln nicht nur die Streckenrekorde auf der kurvenreichen „Rennstrecke“ von Münster hinauf nach Birkach, sondern auch die Superlative einer mustergültigen Organisation.
Bei der Jahreshauptversammlung zogen die ASC-Mitglieder jetzt Bilanz des Vereinsjahres 2011. Breiten Raum in den Tätigkeitsberichten nahm ein weiteres Mal das Bergrennen Mickhausen ein, mit dessen professioneller Organisation der ASC Bobingen schon seit Jahren bis hinauf in die höchsten Kreise des europäischen Motorsportes einen hervorragenden Ruf als Vorzeige-Veranstalter von Motorsport-Großveranstaltungen genießt.
Bei allen sportlichen und organisatorischen Höchstleistungen vermeldet die Vereinsführung des ASC Bobingen im Zusammenhang mit dem Bergrennen aber auch einen Wermutstropfen: Bei nahezu gleich bleibenden Einnahmen auf hohem Niveau aus Eintrittsgeldern, Sponsoring und Nenngeldern der Fahrer laufen die Ausgaben auf noch höherem Niveau allmählich aus dem Ruder.
Schatzmeister Thomas Schwalber: „Unsere Ausgaben stiegen in den vergangenen Jahren jedes Jahr um rund 10 000 Euro.“ Entsprechend gering falle allmählich der Gewinn für die Vereinskasse aus.
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