Die Stadt Bobingen bekam durch eine Jugendbewegung der Kolpingjugend Besuch aus Indien. Nicht nur die Gäste freuten sich über den kulturellen Austausch.

Viel hatte die 24-jährige Katherine von Deutschland noch nicht gesehen, als sie nach dreizehn Stunden Flug in München gelandet war und nach Bobingen kam. Sie ist zusammen mit neun anderen jungen Erwachsenen Teilnehmerin einer indisch-deutschen Jugendbegegnung der Kolpingjugend im Diözesanverband Augsburg.
Bisher gefällt es ihr recht gut sagte sie in Bobingen. „Es ist zwar alles anders als in Indien, aber ich finde es toll hier“, erzählt sie bei einem gemütlichen Abend mit der Kolpingsfamilie Bobingen nach einer gemeinsamen Andacht in der Kapelle St. Wolfgang und Wendelin mit Diözesanpräses Alois Zeller, Dekan Thomas Rauch und Pater George. „Ich mag auch das deutsche Essen, obwohl es bei uns ganz andere Speisen gibt. Wenn ich so etwas esse, dann fühle ich mich schon richtig deutsch“, schmunzelt sie.
Zu solchen und anderen Erfahrungen haben Katherine und ihre Mitreisenden noch bis Ende dieser Woche viel Gelegenheit. Alle kommen aus Südindien, aus den Bundesstaaten Tamila Nadu, Andra Pradesh und Karnataka. Zur Zeit besuchen sie verschiedene Teile Bayerns. Im vergangenen Jahr besuchten deutsche Jugendliche ihre Kolpingpartnerstätten in Indien, in diesem Jahr folgte der Rückbesuch.
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