"Das hat es in dieser Größe in Kleinaitingen noch nie gegeben", sagte Bürgermeister Franz Schäfer zum großen Festumzug am Sonntag in Kleinaitingen. Rund 2000 Mitwirkende aus ganz Schwaben haben am Umzug teilgenommen und mit dem Schützenverein 100-jähriges Bestehen gefeiert.

Den tausenden Zuschauern am Straßenrand bot sich ein buntes Bild: Fesche Damen im Dirndl, Oldtimer, Brieftauben und deren Züchter, historische Gewänder der Bürgergilde Augsburg, Traktoren, Pferde, Posaunen, Fahnen und viele Trachten waren unter anderem zu sehen.
Mehr als 100 Gruppen aus ganz Schwaben
Bei Sonne pur und wolkenlosem Himmel startete also am Sonntagnachmittag der große, schier unendliche, farbenfrohe Festumzug mit mehr als 100 Gruppen aus ganz Schwaben. Es war ein Aufmarsch der Superlative.
Das schönste Wochenende in der Amtszeit des Vorsitzenden
"Der liebe Gott muss ein Schwabe sein", strahlte Herbert Königsberger, Schützenmeister des Schützenvereins Kleinaitingen, der das vergangene Wochenende als schönstes in seiner Amtszeit als Vorsitzender bezeichnete - und die dauert immerhin schon 26 Jahre. Dicht gesäumt waren die Straßen, als sich der Festzug um 14 Uhr in Bewegung setzte. Die Musikkapelle Langweid und zwei geschmückte Kutschen mit Ehrengästen, unter anderem Europaabgeordneter Markus Ferber und Landtagsabgeordneter Martin Sailer, führten den Umzug an. Die mehr als 2000 Mitwirkenden präsentierten eine Vielfalt von Trachten und Brauchtum. Festlich gekleidete Schützen wechselten sich in bunter Folge mit Musikkapellen, historischen Trachtengruppen, Spielmanns- und Feuerwehrzügen, bunten Fahnenschwingern und vielen anderen Vereinen und Gruppierungen ab.
Neben den Prachtgespannen mit den Ehrengästen hoben mehrere fantasievoll geschmückte Festwagen und Kutschen die Einzigartigkeit dieses Festzuges heraus.
Abschluss heute Abend mit Allgäu-Power
Mit dem Auftritt der aus Funk und Fernsehen bekannten Band "Allgäu-Power" - heute ab 20 Uhr im Festzelt - endet das viertägige Fest der Kleinaitinger Schützen.
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